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07/11/2015 15:48 CET | Aktualisiert 07/11/2015 16:03 CET

Nach Absturz des Airbus A321: Bundesregierung geht von IS-Anschlag aus

AP

Hinter dem Absturz einer russischen Passagiermaschine auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel vermutet die Bundesregierung laut "Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung" die Terrororganisation "Islamischer Staat".

Alle verfügbaren Informationen sprächen dafür, zitiert die Zeitung einen nicht näher identifizierten hohen Sicherheitsbeamten. Der sehr plötzliche Höhenabfall des Flugzeugs, ohne dass die Stimmenrekorder zuvor Unregelmäßigkeiten aufgezeichnet hätten, mache einen Bombenanschlag "sehr plausibel".

Alle 224 Passagiere waren uns Leben gekommen

Ähnliche Einschätzungen waren zuvor auch in London und Washington geäußert worden. Internationale Geheimdiensthinweise legten zuletzt nahe, dass der Airbus der sibirischen Airline Kolavia am Samstag vergangener Woche durch einen Sprengsatz an Bord zum Absturz gebracht wurde. Alle 224 Menschen an Bord starben.

Die Trümmerteile des Flugzeugs werden derzeit in Ägypten unter Beteiligung internationaler Experten untersucht. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf ein verdächtiges Geräusch unmittelbar vor der Katastrophe. Dieses sei "in der letzten aufgenommenen Sekunde des Flugschreibers gehört" worden, sagte der Chef des Ermittlerteams, Ayman al-Mokadem, am Samstag in Kairo. Die Sequenz müsse nun von Spezialisten untersucht werden. Für Rückschlüsse sei es aber noch zu früh. Ausgeschlossen werde kein Szenario.

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