WIRTSCHAFT
06/11/2015 12:00 CET | Aktualisiert 26/01/2016 07:09 CET

Zwei Frauen drohen mit einer miesen Restaurant-Bewertung. Die Reaktion des Inhabers hat es in sich

Frauen
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Michael Scelfo leitet ein kleines, edles Restaurant in Massachusetts. Die Geschäfte laufen gut und die Kunden sind zufrieden.

Bis eines abends zwei junge Frauen in das überfüllte Restaurant kamen. Sie setzen sich an einen Tisch, obwohl sie keine Reservierung hatten. Daraufhin eskalierte die Situation. Scelfo beschrieb das Szenario auf Instagram und postete ein Foto der beiden Frauen.

Offensichtlich drohten die Frauen damit, eine schlechte Bewertung zu hinterlassen, wenn sie nicht sitzen bleiben dürfen.

restaurant

„Ich habe diese beiden Frauen aus dem Laden geworfen, weil sie sich einfach ohne Reservierung hingesetzt haben, meine Mitarbeiter beleidigt und beschimpft haben, sich weigerten zu gehen und die ganze Zeit gedroht haben, uns eine schlechte Bewertung bei Yelp zu schreiben.“

Wenig später legte der Restaurantbesitzer noch mit einem Post nach und erklärte, warum er das Bild veröffentlichte und die beiden Frauen an den Pranger stellte:

„Ich habe das Bild nicht gepostet, um sie per se zu beschimpfen. Ich wollte auf die schlechte Entwicklung aufmerksam machen – also auf das derzeitige Online-Bewertungssystem und die damit verbundene „Ich-bin-zu-allem-berechtigt-Mentalität“ der Kunden. Letztendlich ging es mir darum, die Integrität meiner bescheidenen und freundlichen Mitarbeiter zu bewahren. Fühlt euch frei, mich für meinen Post zu verteufeln, aber ich stehe dazu.“

restaurant

Die Meinungen in den sozialen Netzen waren unterschiedlich. Einige feierten den Restaurantbesitzer dafür, dass er sich und seine Angestellten nicht nur beschützte – sondern auch ein starkes Zeichen für alle Menschen setze, die in der Gastronomie arbeiten und sich oft mit unverschämten Kunden rumschlagen müssen.

Andere kritisierten, dass er das Bild der Frauen einfach veröffentlichte und so über sie herzog.

Der junge Mann ist von seinem Einsatz jedenfalls überzeugt. Auf Twitter sagte er:

„Steh auf für etwas, oder du stehst für nichts.“

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