WIRTSCHAFT
06/11/2015 00:11 CET | Aktualisiert 06/11/2015 07:49 CET

Mit diesem billigen Trick täuschte Zalando seine Kunden - jetzt hat das Unternehmen reagiert

HuffPost/Wochit

Ein heftiger Vorwurf: Verbraucherschützer sagen, der Online-Modehändler Zalando habe Kunden mit falschen Angaben im Online-Shop getäuscht. Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hat gegen den Online-Modehändler Zalando Klage wegen angeblich "irreführender Werbung" eingereicht.

Kunde soll vorgetäuscht worden sein, dass von bestimmten Artikeln nur noch wenige verfügbar seien. Es ging um Kleidungsstücke, bei denen der Hinweis "3 Artikel verfügbar" stand, obwohl tatsächlich die Bestellung einer größeren Zahl möglich war.

Es sei beim Landgericht Berlin eine Unterlassungsklage eingereicht worden. Dies teilte die Wettbewerbszentrale am Donnerstag in Bad Homburg mit. Die Wettbewerbszentrale ist eine Selbstkontrolleinrichtung der Wirtschaft. Getragen wird die gemeinnützige Organisation von mehr als 1.200 Unternehmen und über 800 Kammern und Verbänden der Wirtschaft. Sie finanziert sich allein aus der Wirtschaft heraus und erhält keine öffentlichen Mittel.

zalando

(Die Firmengründer und Vorstände David Schneider (v. l. n. r.) und Robert Gentz, sowie Vorstand Rubin Ritter, sitzen im Juni 2015 bei der Hauptversammlung von Zalando in Berlin auf dem Podium. Innerhalb von nur wenigen Jahren ist Zalando zu einem der größten Anbieter im europäischen E-Commerce Geschäft geworden. Mehr als 8.000 Mitarbeiter arbeiten für den erst 2008 in Berlin gegründeten Versandhändler. Foto: dpa)

Zalando wehrt sich gegen die Vorwürfe. Die kritisierte Angabe sei bereits Anfang September im Online-Shop korrigiert worden, sagte Unternehmenssprecher Boris Radke gegenüber "Focus Online". Bei Zalando heißt es nach eigenen Angaben in solchen Fällen nun "mehr als 3 Artikel verfügbar".

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