POLITIK
05/11/2015 08:20 CET | Aktualisiert 05/11/2015 08:38 CET

Aus Angst vor gekaperten Jets: Putin verlegt Luftabwehrraketen nach Syrien

dpa

Mit einer Armada verschiedenster Flugzeuge und Helikopter greift Russland aktuell in den syrischen Bürgerkrieg ein. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" nun berichtet, hat die Regierung in Moskau auch Luftabwehrraketen nach Syrien gebracht.

Grund dafür sei die Angst der Russen vor Angriffen mit gekaperten Jets. Nach dem möglichen Terroranschlag auf einen russischen Urlaubsflieger steigt die Furcht der Russen vor Attacken. "Angenommen, ein Kampfflugzeug wird auf dem Territorium eines Nachbarlands von Syrien entführt und gegen uns eingesetzt. Auch darauf müssen wir vorbereitet sein", sagte der Oberbefehlshaber der russischen Luftstreitkräfte, Viktor Bondarew, der Zeitung "Komsomolskaya Pravda".

Das Engagement in Syrien wird für Putin derweil auch innenpolitisch zu einem Problem. Die „Moscow Times“ berichtet von einer Umfrage, die das unabhängige Umfrageinstitut Levada Center veröffentlicht hat. Demnach habe sich der Anteil der Russen verdoppelt, die Putins Syrien-Politik ablehnen.

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