LIFESTYLE
05/11/2015 13:22 CET

Eine junge Mutter macht alle sprachlos, als sie DAS auf Facebook postet

Facebook/Screenshot

"Vor einem Jahr fand ich heraus, dass ich schwanger bin. Heute vor einem Jahr habe ich meine letzte Zigarette geraucht. Vor einem Jahr gab ich das Trinken auf. Heute vor einem Jahr hat sich mein Leben komplett zum Besseren verändert, obwohl ich dachte, es würde sich zum Schlechten verändern. Viele Leute sehen mich heute und sagen mir, was für eine tolle Mutter ich bin und wie sie zu mir aufblicken. Jetzt kann ich diesen beiden Dingen zustimmen, aber so war ich nicht immer." Mit diesen Worten beginnt Nikkole Paulun in einem Facebook-Post, ihre rührende Geschichte zu erzählen.

Das Leben von Nikkole hat sich in nur einem Jahr komplett verändert. Eigentlich genoss die junge Amerikanerin eine sehr beschauliche Jugend. Sie feierte nicht, rauchte nicht.

Das einzig "Schlechte", das sie tat, war Sex zu haben. An dem Tag, an dem Nikkole herausfand, dass sie schwanger ist, war sie gerade einmal 15 Jahre alt. Durch ihre Teilnahme an der TV-Show "16 And Pregnant" wurde die junge Amerikanerin bekannt. Das Interesse an ihr und ihrer Schwangerschaft war groß.

Ein "normaler" Teenager sein

Nikkole bekam ihren Sohn Lyle und versuchte ihr Leben so weiter zu führen, wie bisher. Sie ging weiterhin zur Schule und versuchte die beste Mutter zu sein, die sie eben sein konnte. Sie schaffte es sogar, ihre Noten zu verbessern und wurde Cheerleaderin im Team ihrer High-School.

Als ihr Sohn etwas über ein Jahr alt war, packte sie jedoch die Sehnsucht. Sie war damals 17 Jahre alt und wollte das tun, was „normale“ Teenager eben tun: Feiern. Ihre Mutter war streng. ließ sie aber auf eine Party gehen. Nikkole trank, feierte und liebte es.

In den folgenden zwei Jahren feierte Nikkole jedes Wochenende, verließ ihre junge Familie sogar für einen Spring-Break-Trip nach Florida. „Die Zeit mit meinen Freunden und dem Alkohol wurde immer mehr, während die Zeit mit meinem Sohn immer weniger wurde“, gibt Nikkole in diesem Facebook-Post zu.

A year ago today I found out I was pregnant. A year ago today I smoked my last cigarette. A year ago today I put down...

Posted by Nikkole Paulun on Sonntag, 1. November 2015

Die Geburt ihrer Tochter

Mit 20 begegnete Nikkole dem Vater ihres zweiten Kindes. Er war Alkoholiker, blieb bis fünf Uhr morgens wach, verschlief den ganzen Tag, schlug Nikkole sogar.

In dieser Zeit erkannte sie sich selbst nicht mehr. Sie konnte weder sich selbst, noch jemand anderen lieben. Den Kontakt zu ihrer Familie und Freunden brach sie ab, wurde beinahe depressiv.

Am 1. November 2014, als ihr Leben gerade alles andere als gesichert und behütet ist, erfuhr Nikkole von ihrer zweiten Schwangerschaft – mit ihrer Tochter Ellie. An diesem Tag sollte sich noch einmal alles für sie ändern:

"Ich begann, gesund zu essen. Ging zurück zur Schule. Suchte einen besseren Job. Zog in eine bessere Wohnung. Blieb so oft wie möglich fern von ihrem Vater. Dieser Tag hat mein Leben so sehr verändert und ich bin für immer dankbar“, schreib Nikkole in ihrem Post.

„Vor einem Jahr war ich verloren, verängstigt, mittellos, ein kleines Mädchen und heute bin ich stark, motiviert, eine glückliche FRAU und MUTTER.“

Ihre Kinder haben Nikkole zurück ins Leben geholt. Sie kann wieder lieben – ihre Mutter, ihre Freunde und vor allem sich selbst. Ihre Idee von einem perfekten Freitagabend ist heute: „Tanzend in der Küche mit meinen Kindern, während wir Kekse backen und herausfinden, wer Ellie am lautesten zum Lachen bringt.“

Die Unterstützung ihrer Facebookgemeinde ist groß

"Du bist eine sehr starke Frau, die ihre Fehler einsieht", heißt es in einem Kommentar unter Nikkoles Post. Das Feedback auf ihren sehr ehrlichen Post ist riesig. Knapp 790.000 Menschen sind gerührt von Nikkoles Geschichte. Unter ihren Unterstützern ist auch ihre Mutter. Gemeinsam haben sie Nikkoles Schwangerschaft gemeistert. Und das, obwohl sie gerade einmal 15 war.

nikkole paulun

Nikkole und ihre Kinder Lyle und Ellie

Goodnight from me, my grumpy baby, and my happy baby.