LIFE
31/10/2015 05:16 CET | Aktualisiert 31/10/2015 10:57 CET

Keine Überlebenen in abgestürztem Flugzeug

Ein Airbus A-321 (Symbolbild)
Getty
Ein Airbus A-321 (Symbolbild)

Alle 224 Insassen des am Vormittag in Ägypten abgestürzten Flugzeugs sind tot. Wie die ägyptischen Behörden mitteilten, gab es keine Überlebenden. Zuvor war berichtet worden, dass Sicherheitskräfte im Wrack der Maschine Stimmen gehört hatten.

Der russische Urlaubsflieger war am Samstagvormittag auf der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Schon Minuten nach dem Start im Ferienort Scharm el Scheich am Roten Meer riss der Kontakt zu dem Airbus der sibirischen Fluggesellschaft Kolavia ab, wie das ägyptische Luftfahrtministerium mitteilte. Die meisten der 217 Passagiere waren den Angaben zufolge russische Urlauber.

"Rettungskräfte haben Trümmerteile des Airbus 321 gefunden", sagte der Chef der ägyptischen Flugunfallbehörde, Ajman al-Mokdam. Der Fundort liege nahe des Al-Arisch-Flughafens im äußersten Norden des Sinai am Mittelmeer. Man werde so schnell wie möglich mit der Suche nach der Unfallursache beginnen.

Das Flugzeug sei nach dem Start "vom Radar verschwunden", teilte die russische Luftfahrtbehörde mit. Ihren Angaben zufolge war die Maschine unterwegs von Scharm el Scheich nach St. Petersburg. Dort wurde sie korrigierten Angaben zufolge um 10.20 Uhr deutscher Zeit erwartet.

Das Flugzeug war russischen Medienberichten zufolge gut 18 Jahre alt und gehörte der Gesellschaft seit März 2012. Interfax berichtete, alle Passagiere seien Russen gewesen. An Bord hätten sich neben den 217 Passagieren 7 Besatzungsmitglieder befunden, zitierte die Agentur einen nicht namentlich genannten russischen Diplomaten. Der russische Katastrophenschutz bereitete den Abflug von drei Maschinen mit Bergungsmannschaften vor.

Sonarbilder geben neue Hinweise: Handelt es sich bei dieser Entdeckung um das vermisste Flugzeug MH370?

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite