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30/10/2015 12:23 CET | Aktualisiert 30/10/2016 06:12 CET

Polnisches Gericht hat entschieden: Polanski wird nicht an die USA ausgeliefert

Joel Ryan/Invision/AP
Roman Polanski 2014 bei den Filmfestspielen in Cannes

Das Bezirksgericht Krakau lehnte am Freitag einen Antrag der USA auf Auslieferung des Regisseurs Roman Polanski (82, "Venus im Pelz") ab, wie unter anderem die "New York Times" berichtet. Grund für den Antrag ist ein Haftbefehl wegen eines Sexualverbrechens: Polanski wird vorgeworfen, 1977 im Haus von Jack Nicholson (78, "Die Wutprobe") sexuellen Kontakt mit einem 13-jährigen Mädchen gehabt zu haben.

Vorläufiges Ende des Rechtsstreits

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Am Vorabend der Urteilsverkündung im Jahr 1978 floh Polanski aus den USA. Die Entscheidung des polnischen Gerichts zugunsten des in Paris geborenen Filmemachers ist das vorläufige Ende des jüngsten Kapitels in dem seit 38 Jahren andauernden Rechtsstreit. Der 82-Jährige besitzt die polnische und die französische Staatsbürgerschaft.

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