WIRTSCHAFT
25/10/2015 09:49 CET | Aktualisiert 01/06/2016 12:30 CEST

Als sie beim Strip-Poker ihren BH auszieht, sind alle geschockt

Dieser Werbespot hat es in sich. Er kam nie im Fernsehen. War er zu gewagt? Im Netz jedenfalls verbreitete er sich rasant. Kein Wunder, denn er fesselt den Zuschauer mit einer erotischen Atmosphäre - nur um ihn dann am Ende mit einer unerwarteten Wendung zu überraschen.

In dem Spot sitzen vier attraktive Menschen um einen Tisch herum und spielen Strip-Poker. Sie haben nur noch Unterwäsche an. Eine der Frauen hat Pech: Sie verliert die Runde und muss ein weiteres Kleidungsstück ausziehen. Die Männer freuen sich schon. Doch als sie anfängt, ihren BH auszuziehen, vergeht ihnen das Lachen.

Wenn die Werbung fürs TV tatsächlich zu sexy war, ist diese Entscheidung zumindest fraglich. Normalerweise müssen sich Werber noch viel weiter aus dem Fenster lehnen, um sich ein Verbot einzuhandeln. Zum Beispiel mit dieser Kampagne der Modemarke Miu Miu:

Die "Advertising Standards Authority" (ASA), die Kontrollinstanz der britischen Werbeindustrie, hat das Motiv verboten. Der Grund: Die Werbung sexualisiere ein Kind.

"Wir haben beschlossen, dass ihre jugendliche Erscheinung, zusammen mit dem Setting und der Pose, den Eindruck erwecken könnte, dass die Werbung ein Kind auf eine sexualisierte Art und Weise präsentiert", zitiert der "Business Insider" die ASA. Das zerknitterte Betttuch und der halb geöffnete Mund würden den Eindruck verstärken, dass die Pose sexuell anzüglich ist.

Bei dem Model handelt es sich um die 22-jährige Mia Goth, die Freundin von Hollywood-Star Shia LaBeouf ("Transformers", "Indiana Jones").

Trotzdem ist nicht abzustreiten: Auf dem Werbe-Motiv wirkt die junge Frau eher wie ein Kind. Ihre Volljährigkeit sieht man ihr nicht an. Und dieser Eindruck ist es schließlich, der bei einem Foto zählt.


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