LIFESTYLE
23/10/2015 08:09 CEST | Aktualisiert 23/10/2015 08:55 CEST

Studie: Männer, die dieses Verhalten zeigen, haben kleine Hoden

Stockbyte via Getty Images
Ein Mann flirtet mit seiner Kollegin

Jeder von uns kennt sie, die Witze über Männer, die ganz offensichtlich etwas kompensieren müssen. Männer mit peinlich aufgemotzten Autos, oder Männer, die Frauen dämliche Sprüche hinterherrufen.

Jetzt haben wir den wissenschaftlichen Beweis: Ja, sie müssen etwas kompensieren.

Männer, die Frauen hinterherpfeifen, haben wohl kleine Hoden.

Bei Current Biology wurde nun die erste Studie veröffentlicht, die „den Einsatz der Stimme mit der Produktion von Sperma“ ins Verhältnis setzt.

Die Wissenschaftler untersuchten dafür das Fortpflanzungs-Verhalten von Brüllaffen. Die Brüllaffen-Männchen versuchen in der Regel, durch laute Schreie die Aufmerksamkeit der Weibchen zu erregen. Die Forscher fanden dabei heraus, dass die Männchen lauter schreien, wenn sie kleine Hoden haben – und damit weniger Sperma für die Fortpflanzung.

Keine Frage, dieses Verhalten ist dem einiger Männer sehr ähnlich.

Auch der Leiter der Studie, Evolutionsbiologe Jacob Dunn von der University of Cambridge, will die Ergebnisse nicht nur auf Brüllaffen beziehen.

„Im Sinne der Evolution versuchen alle Männchen, so viele Nachkommen wie möglich zu haben. Aber wenn es um die Reproduktion geht, dann kann man nicht alles haben“, sagte er US-News.

Und dann muss man sich eben etwas einfallen lassen. Ob kleine Hoden auch zum Kauf von Sportwagen und Goldkettchen führen, kann der Wissenschaftler allerdings nicht beantworten.

Video: Machen Sie sich locker: Liebe Frauen: Darum sollten Sie Ihrem Mann erlauben, anderen Frauen nachzustarren

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