POLITIK
22/10/2015 03:24 CEST

Weniger Teilnehmer bei AfD-Kundgebung in Erfurt

Die Zahl der Gegendemonstranten bei den regelmäßigen AfD-Demos in Erfurt hat sich verdoppelt
DPA
Die Zahl der Gegendemonstranten bei den regelmäßigen AfD-Demos in Erfurt hat sich verdoppelt

Weniger Afd-Anhänger, mehr Gegendemonstranten: An einer regelmäßgigen Kundgebung der rechtskonservativen AfD in Erfurt gegen die Asylpolitik haben sich am Mittwochabend wesentlich weniger Menschen beteiligt, als noch vor zwei Wochen. Etwa 4000 Teilnehmer versammelten sich laut Polizei in der thüringischen Landeshauptstadt vor dem abgedunkelten Dom.

Vor zwei Wochen waren es noch doppelt so viele. Einen Zuwachs gab es hingegen bei der Gegendemonstration. Sie wuchs von 800 Teilnehmern am 7. Oktober auf nun 2500 Demonstranten an. Rund 500 Menschen schlossen sich nach Angaben von Superintendent Matthias Rein einem Friedensgebet an. Deren Teilnehmer zogen mit Kerzen und Gesängen an der AfD-Kundgebung vorbei.

Der Grund für den Rückgang? Es könnte ein Auftritt des thüringischen Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke bei "Günter Jauch" gewesen sein - der löste auch bei der AfD-Spitze Entsetzen aus.

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