LIFESTYLE
22/10/2015 03:29 CEST | Aktualisiert 22/10/2015 14:30 CEST

Ein Busfahrer bemerkt etwas Seltsames an einem Mann und einem Kind. Die Wahrheit schockiert ihn

Es ist der Albtraum vieler Eltern: Eine Mutter besucht mit ihrem dreijährigen Sohn eine Bücherei. Sie dreht sich nur kurz weg und plötzlich ist das Kind verschwunden. Es kommt noch schlimmer. Denn Zeugen sehen, wie ein Mann im Kapuzen-Pullover den Jungen wegführt.

Wird sie ihren Sohn jemals wiedersehen? Was passiert mit ihm? Was ist, wenn eines Tages Polizisten mit ernsten Gesichtern vor ihrer Haustür stehen? Es ist kaum begreifbar, was diese Mutter aus San Francisco in diesem Moment durchlebt.

Doch sie ahnt nicht, dass zur gleichen Zeit ein Busfahrer stutzig wird, weil er ein kleinen Jungen mit einem Mann in seinem Bus sieht. Tim Watson hat von der Fahndung der Polizei gehört. Der Mann und der Junge passen auf die Beschreibung. Erst recht macht ihn misstrauisch, dass der Kleine weint.

Doch was tun? Wie kann er den Jungen befreien, ohne ihn zu gefährden? Watson hat eine Idee: Er hält den Bus an und macht eine Durchsage. Ein Fahrgast habe seinen Rucksack verloren, sagte er.

busfahrer junge

Er bittet die Passagiere, danach Ausschau zu halten. Und während er selbst so tut, als würde er den Bus durchsuchen, ruft er die Polizei.

An der nächsten Haltestelle warten die Ordnungshüter schon. Der Entführer steigt aus und läuft ihnen in die Arme. Sie befreien das Kind und können es wohlbehalten seiner Mutter zurückgeben.

busfahrer junge

Watson bricht zusammen, überwältigt von seinen Gefühlen. Er hat aus Instinkt gehandelt. Weil er gespürt hat, dass der Junge in Gefahr ist. Später wird Watson Reportern sagen: "Das hätte mein Kind sein können. Ich habe getan, was jeder Vater tun würde."


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