20/10/2015 11:47 CEST | Aktualisiert 18/11/2015 04:35 CET

Cold-Brew und Bulletproof: Diese 8 Kaffee-Trends musst du unbedingt probieren

ThamKC7/iStock/Thinkstock

Kannst Du Kaffee? Dass das tatsächlich jeder kann, ist beim Anblick der allerorten aus dem Boden schießenden Café-Bars zu bezweifeln. Die Barista servieren uns inzwischen mit jedem Modeschwenk gleich mehrfach neue Kaffee-Trends. Deshalb sollte, wer dabei up-to-date bleiben will, Gespür und Feeling entwickeln, welche Trends sich wirklich lohnen. Gemeinsam mit Nespresso haben wir unsere 8 „Musst du unbedingt probieren-Trends“ ausfindig gemacht.

1. Cold-Brew: „kalter Kaffee“ 2.0

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Wenn du eher zur „schnellen Truppe“ zählst, ist der Hit des Jahres eher nicht dein Ding. Denn der kalte Aufguss braucht Zeit. Motto: Gut Ding will Weile haben. Kenner aber schwören auf Cold Brew. „Er ist endgültig in Deutschland angekommen“, freut sich Mark Czogalla. Dieser Aufguss tropft bis zu 12 Stunden bei Zimmertemperatur durchs Pulver. Das verleiht ihm sein noch intensiveres Aroma. Der Gründer der Bonner Kaffee-Schule setzt sogar auf die ganz exquisite Methode und bevorzugt Cold Drip. „Da kann ich die Kontaktzeiten und den Wasserfluss noch genauer steuern“, sagt er und schwört, dass sein kalter Kaffee „geschmacklich für mich die harmonischere Methode ist“. Czogalla: „Das Konzentrat kannst Du mit Milch oder anderen Getränken – wie Tonic - aufgießen.“ Cold-Brew schmeckt, zwingt aber zur Gelassenheit: Nichts für hektische Koffein-Junkies.

2. Bullet-Proof: Energie-Bombe für den Morgen-Push

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Die Energie-Bombe unter den Muntermachern schwappt wie so viele Moden als Kaffee-Trend aus den USA über den großen Teich nach Europa. Dieser „kugelsichere“ Trend stammt jedoch nicht aus dem Wilden Westen. Er schwimmt auf der Sympathiewelle für den Dalai Lama und die Tibeter. Bullet Proof-Kaffee kopiert den tibetischen Butter-Tee. Und der hat es echt in sich: Einem doppelten Espresso mischst Du einen großen Löffel Butter unter und verrührst darin etwas Kokosöl. So wandelt sich der Kaffee in ein hochkalorisches Getränk, das Dich für den Start in den Tag bestens auf hohe Drehzahlen katapultiert.

3. Chi-Kaffee: Lebensenergie aus Akazienfasern

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Gesundheits-Enthusiasten unter Kaffeetrinkern halten sich am besten an die Weisheit traditioneller chinesischer Heiler. Wer mitunter schwankt und sich überlegt, ob nicht doch eine Tasse Tee die bessere Alternative zum alltäglichen Koffein-Schub aus dem Pott sein könne, findet im Chi-Kaffee seine passende Wahl. Diese Mischung mild gerösteter Kaffeebohnen mit Akazienfaser-Ballaststoffen soll besonders gut verträglich sein und obendrein die Entfaltung der Lebenskraft, des „Chi”, fördern. Selbstverständlich musst Du dabei nicht auf die anregende Wirkung des Koffeins verzichten. Den Muntermacher liefert ein Extrakt der tropischen Guarana-Frucht, die schon die Indianer Südamerikas als pflanzliche „Hallo-Wach-Droge“ kannten. Guarana hat sogar Vorteile gegenüber Kaffee: Die Frucht setzt ihr Koffein langsamer frei. Dafür wirkt es länger.

4. Light Roast: helle Bohne mit saurem Geschmack

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Es ist eine Glaubensfrage für Kaffee-Liebhaber: Sollen die Bohnen dunkel, also im Italian Style, oder besser hell geröstet sein, nach skandinavischer Art? Zumindest für den Moment haben sich die Kaffee-Fans für die hellen Varianten entschieden und bevorzugen ihren Espresso kürzer und damit heller geröstet. Das macht ihn aromatischer, aber leider auch saurer. Es sind eben die kleinen Unterschiede, die am Ende aus einer Bohne die jeweils typische Geschmacksvariante herauskitzeln. Derzeit gilt jedenfalls die kurze Röstung als Non-Plus-Ultra in der Kaffeewelt.

5. Sourcing Beans: der Weg zum optimalen Geschmack

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Ein wenig hat es den Anschein, als ob Kaffee-Liebhaber den Weinkennern nacheifern. Immer öfter legen sie Wert darauf, wer wo welche Bohnen anbaut und wer sie wo und wie röstet. Ihr Stichwort heißt Transparenz: Fragen nach den geographischen Bedingungen vor Ort, dem Boden und dem Wetter, in denen die Kaffeestauden gedeihen werden laut. Schon lange begnügen sich Kaffee-Fans nicht mehr mit der Auskunft, auf welcher Plantage „ihr“ Kaffee wuchs. Echte Kenner fragen - wie Weinbauexperten - nach Hangneigung, Höhenlage, Mikroklima oder exakter Pflanzengattungen der Kaffee-Stauden. Kaffee wandelt sich für diese Klientel vom anonymen Massenprodukt zum Exklusiv-Angebot, über das sie sich lange austauschen können.

6. Pour Over-Kaffee: Spießer war gestern

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Neuer Name für das bekannte Produkt: Was hip als Pour Over-Kaffee daherkommt, ist kaum anderes als Dein guter alter Bekannter: der Filterkaffee. Der hat jedoch längst sein verstaubtes Spießer-Image abgelegt und sich „verjüngt“. Das Kaffee-Mehl übergießt dabei heute auch niemand mehr „einfach mit Wasser“. Fortschritt muss schon sein. Wenn Du heute Filterkaffee kochst, solltest Du Dich daher nicht blamieren und es wie die wahren Kenner machen: die Aufguss-Temperatur sollte etwa bei 95 Grad Celsius liegen. Dann nämlich entfalten sich die Aromen der edlen Kaffeesorten am allerbesten.

7. Micro Roasting: Renaissance der Rösterei

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Von den noch in den 1950er-Jahren in Deutschland arbeitenden rund 6.000 Kaffee-Röstern überlebten nicht viele. Das Geschäft wanderte in die Discounter. Jetzt erlebt die Szene ihre neue Blüte. Die heute wieder fast 500 Kleinbetriebe markieren die Renaissance der Kaffee-Kultur. Wer weniger als 50 Tonnen Bohnen pro Jahr röstet, darf sich Microröster nennen und zählt zum exklusiven Kreis der Spezialisten. Ihr Geheimnis ist die Handarbeit. Sie rösten den Rohkaffee bei niedrigen Temperaturen um 200 Grad, langsam und schonend zwischen 13 und 22 Minuten. So erhält der Kaffee sein bekömmliches Aroma. Diese Kunst handeln Kaffee-Kenner als Geheimtipp.

8. Kaffee-Kapseln im steilen Aufwärts-Trend

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Portioniert ist trendy: Die breite Geschmackspalette der kleinen Kapseln findet immer mehr Anhänger unter Kaffee-Liebhabern. Geht ja auch schnell und problemlos. Vor allem ist für jeden Geschmack und jede Situation genau die richtige Tasse Kaffee dabei. Je nach Lust und Laune greift der Genießer zur Sorte seiner Wahl. Die Alu-Kapseln wandern danach in die Recyclingtonne. So schont der Kaffeegenuss sogar die Umwelt.

„Positive Cup“: Vielfalt mit gutem Gewissen genießen

nespresso_kaffeetrends Bei so viel Geschmacks-Trends bekommst auch Du sicher Lust auf einen guten Schluck. Dabei kannst Du gleich selbst testen, welche Kaffee-Variante dir am besten schmeckt. Probier' einfach eine „Positive Cup“ von Nespresso. Die hochwertigen Grands Crus gibt es in gleich 23 Geschmacksvarianten, da findest Du ganz sicher Deinen Lieblings-Kaffee. Fruchtig, mild oder intensiv: In den Kapseln stecken die 1 bis 2 Prozent der besten Kaffees der Welt – optimal abgestimmt, geröstet und gemahlen garantieren sie höchsten Genuss. Und dabei sind die Nespresso Kaffees auch etwas für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Denn: 80 % des Kaffees kommen aus nachhaltigem Anbau und jede Kapsel kann recycelt werden.

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