LIFESTYLE
20/10/2015 09:03 CEST | Aktualisiert 26/10/2015 13:18 CET

Ein kleiner Junge wird Weihnachten nicht mehr erleben. Deshalb macht seine Heimatstadt ihm ein großartiges Geschenk

Olivier Rapin Photographie via Getty Images
Weil ein kleiner Junge Weihnachten nicht mehr erleben wird, macht seine Heimatstadt ihm ein großartiges Geschenk

Der siebenjährige Evan Leversage wird das nächste Weihnachtsfest nicht mehr erleben. Davon gehen zumindest seine Ärzte aus. Der Junge kämpft schon fast sein ganzes Leben lang gegen einen Gehirntumor.


In seiner Heimatstadt St. George, einer kleinen Gemeinde im kanadischen Ontario, ist Evan für seine Tapferkeit bekannt. Deshalb haben die Bewohner des Ortes beschlossen, dass sie dem Jungen ein letztes Weihnachten bescheren wollen.

Weil Evan den 24. Dezember vermutlich nicht mehr erleben wird, findet Weihnachten in St. George dieses Jahr schon im Oktober statt. In wenigen Tagen, am 24. Oktober, wird der kleine Ort weihnachtlich dekoriert sein.

In jedem Geschäft entlang der Hauptstraße werden Lichter leuchten. Die Bäume werden mit Kugeln geschmückt sein und überall werden Weihnachtsmänner und Rentiere zu sehen sein.

All das ist möglich, weil die kleine Gemeinde zusammen an diesem außergewöhnlichen Projekt gearbeitet hat. Evans Cousine Shelly Wellwood verteilte Flugblätter in St. George. Sie wollte Anwohner darum bitten, die Weihnachtsdekorationen vor ihren Häusern in diesem Jahr schon etwas früher aufzustellen, damit Evan sie ein letztes Mal sehen könnte. Eines der Flugblätter wurde auf Facebook veröffentlicht:


Darauf hin meldeten sich Dutzende Freiwillige, die dabei helfen wollten, Evan ein wunderschönes letztes Weihnachtsfest zu bescheren.

50 Bewohner kamen zusammen, um bei der Dekoration der Hauptstraße zu helfen. Ein Restaurant aus dem Ort bot an, der Familie das Weihnachtsessen zu stellen. Eine Band machte das Angebot, Weihnachtslieder zu spielen. Eine Landschaftsgärtnerei meldete sich für das Schmücken der Bäume. Verschiedene Menschen wollten sich als Weihnachtsmann verkleiden. Und ein Fotograf aus dem Ort will das Geschehen mit Fotos dokumentieren.

Außerdem wird am Samstag eine Weihnachtsparade mit 25 geschmückten Wagen, Tänzern, Pferden, Santa Clause und seinen Rentieren, Feuerwehrwagen, Zementmischern und vielem mehr durch Evans Nachbarschaft ziehen.

Evans Cousine Shelly hat auch eine GoFundMe-Seite erstellt, auf der Spenden für Evans Mutter Nikki gesammelt werden. "Es fällt ihr schwer, an die Zukunft zu denken", schreibt Shelly. "Sie versucht, das Beste aus der Gegenwart zu machen, mit Evan und seinen zwei Brüdern."

Wie schön, dass es so viele Menschen gibt, die sie in dieser schweren Zeit unterstützen.



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