ENTERTAINMENT
19/10/2015 10:56 CEST | Aktualisiert 19/10/2016 07:12 CEST

"Heim für alte Leute": Das ist aus Hugh Hefner Playboy-Mansion geworden

ddp images
Hugh Hefner ist kein Party-Löwe mehr

Die glorreichen Zeiten sind vorbei: Es scheint als habe die berühmte "Playboy"-Villa in Los Angeles die besten Tage hinter sich. Model Carla Howe, die für das Männermagazin bereits ihre Hüllen fallen ließ, verriet der britischen Zeitung "The Sun", das Anwesen habe in den vergangenen Jahren deutlich an Charme verloren. Und auch Besitzer Hugh Hefner (89) soll es nun offenbar besinnlicher mögen. Die Mansion sei nun mehr "ein Heim für alte Leute", der Großteil der Besucherschaft mittlerweile über 75. "

Die Playboy-Mansion von Hugh Heffner ist zu einem Altenheim verkommen

"Wenn man an die ,Playboy'-Villa denkt, denkt man an einen Ort voller Exzesse, mit Orgien und Mädchen, die oben ohne herumlaufen. Man denkt an Stars, die wilden Sex in der Wassergrotte haben und an Hef, der 30 Frauen aufreiht und mit einer nach der anderen schläft", fasst die 25-Jährige zusammen.

Die Realität sehe mittlerweile anders aus. "Hef ist so gebrechlich, dass ihn eine Gruppe von Krankenschwestern überall hin begleitet", so Howe. Erst kürzlich hätten diese eingreifen müssen, als der 89-Jährige über ein Licht in der Grotte gestolpert und ins Wasser gefallen sei. Er habe daraufhin zwei Tage im Bett verbracht.

Er ist in den 1980er Jahren "gefangen"

Bei Partys sei es "ein großes Glück, ihn nach neun Uhr abends noch zu sehen". Er würde lieber Schach spielen und alte Filme anschauen. "Er verlässt nie das Haus und weigert sich irgendetwas daran zu verändern, deshalb fühlt es sich so an, als hinge man in den 1980er Jahren fest", beschreibt das Model weiter.

Samt und Gold würde es nicht geben, die Teppiche seien "braun und kräuselig", die Telefone seien uralt und die Räume würden muffelig riechen. Sogar die Tiere im "Playboy"-Zoo kommen in die Jahre. Die Flamingos seien "alt und schrullig", erst kürzlich sei ein Affe im Alter von 100 Jahren verstorben.

Die Zukunft der Marke beurteilt das Model kritisch. "Ich denke ,Playboy' wird ohne Hef vorbei sein. Er ist eine Legende und hält die Marke am Leben. Ohne ihn wäre es nicht mehr dasselbe. Er ist es, der die Menschen interessiert, also wen kümmert es, wenn sein Sohn verantwortlich ist? In zehn Jahren wird die ,Playboy'-Villa nur ein weiteres gewöhnliches Haus sein", zieht Howe ihr Fazit. "Es ist das Ende einer Ära". Erst kürzlich wurde bekannt, dass im US-"Playboy" in Zukunft keine ganz nackten Frauen mehr gezeigt werden sollen.

Video:Sex-Drogen und Suizidgedanken: Holly Madison: So schrecklich war mein Leben in der Playboy Mansion

24 Promis, die zu ihrem Marihuana-Konsum stehen

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite