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19/10/2015 11:15 CEST | Aktualisiert 14/05/2016 13:18 CEST

Frauen gehen immer häufiger fremd - das ist der Grund

Die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen fremdgehen, ist laut einer Umfrage des amerikanischen National Opinion Research Centers heute 40 Prozent wahrscheinlicher als noch vor 20 Jahren.

Dabei hat der Seitensprung oder die Affäre beim weiblichen Geschlecht wesentlich öfter emotionale Gründe, als bei MÄnnern. Das war das Fazit von Gesprächen die das Online Portal Cosmopolitan.com mit verheirateten Frauen geführt hat. Männern geht es dagegen öfter um den körperlichen Aspekt.

Auch eine Studie der University of Guelph in Kanada zeigt: Frauen gehen 2,6 mal häufiger fremd, wenn sie in ihrer Ehe unglücklich sind. Das legt nahe, dass Frauen mehr nach einer neuen positiven emotionalen Bindung suchen, anstatt nur ihre körperlichen Bedürfnisse zu stillen.

Frauen machen ihre Affären später eher zur neuen Beziehung

Zum selben Ergebnis kam auch die Umfrage unter 1.127 Usern der Online-Partnerbörse eDarling im deutschsprachigen Raum: Bei 48 Prozent der Frauen waren Gefühle im Spiel, 52 Prozent der Männer hatten schlicht Interesse an neuen sexuellen Erfahrungen. Das entspricht natürlich dem weit verbreiteten Klischee, dass Frauen mehr Gefühlsmenschen sind und es Männern – zumindest beim Seitensprung – nur um das Eine geht.

Dazu passt auch, dass Frauen, die fremdgehen, ihre Affäre angeblich eher zur Beziehung machen. Wenn die Frau fremdgeht, ist die Wahrscheinlichkeit von ihr wegen dem Neuen verlassen zu werden, also höher als bei umgedrehten Rollen.

Wer tut es häufiger: Frauen oder Männer?

Bei der Frage, wer mehr „Teufelsgene“ in sich hat, sind sich die Studien nicht ganz einig. Laut der Amerikanische Gemeinschaft für Ehe- und Familientherapie hätten etwa 25 Prozent der männlichen Amerikaner außerehelichen Sex, bei den Frauen seien es „nur“ 15 Prozent.

Andererseits ergab die Umfrage der Partnervermittlung eDarling, dass 25 Prozent der männlichen deutschsprachigen User bereits fremdgegangen sind – bei den Frauen waren es aber sogar 31 Prozent. Auch eine US-amerikanische Forschergruppe schrieb im Fachmagazin „Current Directions in Psychological Science“, dass Frauen eher schwach werden.

Ob man nun gern am Klischee von der braven Frau und dem untreuen Mann festhalten will oder wie eDarling der Meinung ist, dass die Frauen es eigentlich viel eher faustdick hinter den Ohren haben: Engel sind auf jeden Fall beide Geschlechter nicht.

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