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19/10/2015 10:01 CEST | Aktualisiert 19/10/2015 10:08 CEST

Trump: George Bush ist für den 11. September verantwortlich

Donald Trump Foto: dpa
dpa
Donald Trump Foto: dpa

Donald Trump ist immer für eine schräge Aussage gut. Der Präsidentschaftsbewerber der US-Konservativen ist bisher nicht für seine besonders tiefschürfenden politischen Aussagen bekannt. Das hat sich auch nach der aktuellsten TV-Debatte in den USA nicht geändert.

In der Sendung stellte Trump die Frage, ob der Ex-Präsident George W. Bush wirklich für die Sicherheit der Amerikaner gesorgt habe. Er spielte dabei auf die Anschläge des 11. September an. Heikel dabei: Ihm gegenüber bei der Debatte saß Jeb Bush. Der 62-Jährige ist der jüngere Bruder des früheren Präsidenten George W. Bush. Jeb Bush war bis vor kurzem einer der aussichtsreichsten Kandidaten der Konservativen auf die US-Präsidentschaft.

"Waren wir wirklich sicher unter der Präsidentschaft von George W. Bush? Immerhin sind während seiner Amtszeit die Anschläge auf das World Trade Center verübt worden", sagte Donald Trump während der Debatte.

Jeb Bush verteidigte seinen Bruder: "Demnächst wird Trump auch Roosevelt dafür verurteilen, dass er Pearl Harbour nicht verhindern konnte. Wichtig ist, wie man reagiert." George W. Bush hätte am 11. September sofort reagiert und Maßnahmen angeordnet.

Trump: Es war seine Verantwortung

Später versuchte Trump, die Sache etwas versöhnlicher darzustellen: "Ich weiß nicht, ob man Bush dafür zur Rechenschaft ziehen kann. Alles, was ich weiß ist, dass die Türme während seiner Amtszeit zerstört wurden." Trump aber bleib am Ende dabei: "Er war der Präsident und es war seine Verantwortung."

So weit, so erhellend also. Von politischem Scharfsinn oder besonderer Argumentationskraft zeugen auch diese Aussagen nicht.

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