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18/10/2015 15:58 CEST | Aktualisiert 26/10/2015 13:07 CET

Wetten, dass du diese krasse iPhone-Funktion noch nicht kanntest?

Smartphones wissen über unser gesamtes Leben bescheid. Sie kennen berufliche Kontakte genauso wie Urlaubs-Fotos. Doch eine Neuerung des aktuellen Betriebssystems von Apple (iOS9) hebt den Beziehungsstatus zwischen Nutzer und iPhone auf eine ganz neue, intime Ebene.

Die „HealthKit“-App, die Fitness und Gesundheit der Nutzer tracken soll, bietet nämlich auch die Möglichkeit, das Sexleben zu dokumentieren. Unter der Rubrik „Reproduktionsmedizin“ lassen sich Informationen zu den Bereichen „Sexuelle Aktivität“ (mit der Option mit oder ohne Schutz), „Menstruation“, „Schmierblutung“, „Ovulationstestergebnis“, „Basaltemperatur“ und „Zervixschleim“ speichern.

Warum sollte man seinem iPhone verraten, wann man Sex hatte? Dazu gibt das iPhone selbst Auskunft: „Sexuelle Aktivität kann sich sowohl auf die körperliche als auch die emotionale Gesundheit auswirken. Das Aufzeichnen der sexuellen Aktivität ist möglicherweise im Zusammenhang mit anderen Aufzeichnungen körperlicher und emotionaler Zustände aufschlussreich.“

Was einem zunächst abstrus vorkommt, hat aber tatsächlich einen praktischen Hintergrund: Die Funktion soll vor allem Paaren helfen, die schwanger werden wollen.

Laut Apple müssen sich Nutzer um ihre Privatsphäre keine Sorgen machen: Dritt-Apps könnten nur mit Erlaubnis auf die Daten zugreifen, bei einem Back-up auf iCloud würden die Daten zudem extra verschlüsselt. Wird es in Zukunft also ganz normal sein, dass unser Sexleben (oder etwa die Zervixschleim-Konstistenz?) irgendwo in der virtuellen Welt herumschwirrt? So ganz vorstellen können wir uns das ja noch nicht.

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