POLITIK
18/10/2015 06:40 CEST | Aktualisiert 18/10/2015 09:44 CEST

So genial reagieren Dresdner auf Pegida

#IchbinDresden: Die Dresdner wehren sich gegen das Pegida-Image
Screenshot Twitter
#IchbinDresden: Die Dresdner wehren sich gegen das Pegida-Image

Immer wieder wird sie mit Pegida in Verbindung gebracht: Die Stadt Dresden gilt als Kern der Anti-Asyl-Bewegung. Am Montag wird Pegida ein Jahr alt -und zu diesem Anlass wird es wohl wieder eine große Kundgebung in ihrer „Hauptstadt“ geben.

Doch dieses Mal wehrt sich Dresden: Immerhin leben über eine halbe Million Menschen in der Landeshauptstadt Sachsens - und ein Großteil möchte nichts mit der ausländerfeindlichen Gruppe zu tun haben.

Eine Internetaktion des Bündis „Buntes Dresden“ sagt Pegida deshalb jetzt den Kampf an: Unter den Hashtags #IchbinDresden und #HerzstattHetze teilen die Dresdner auf Twitter Fotos mit handgeschriebenen Plakaten, auf denen sie sich klar gegen Ausländerfeindlichkeit positionieren.

„Ich bin Schüler in Dresden und wünsche mir eine menschliche und gewaltfreie Zukunft“ twitterte zum Beispiel ein Dresdner Gymnasiast:

Diese junge Frau wehrt sich gegen den Vorwurf, "Gutmensch" zu sein:

Auch die Dresdner Ärzte zeigen Haltung:

Genau wie Politiker, wie hier zum Beispiel der stellvertretender Ministerpräsident Sachsens, Martin Dulig:

Diese starke Aktion zeigt, dass Dresden nicht hinter Pegida steht - und dass sich die "Stimme des Volkes" eben doch für Menschlichkeit und gegen Ausländerfeindlichkeit ausspricht. Danke, Dresden!