POLITIK
17/10/2015 17:28 CEST | Aktualisiert 17/10/2015 17:54 CEST

Krasse Abrechnung eines Fleischessers mit Veganern

Getty

Es ist ein Kampf der Kulturen: Veganer gegen Fleischesser. Die einen sind hip und trendy, die anderen gebrandmarkt.

Das sagt zumindest Florian Asche. Er wirft Tierschützern Dummheit und Faschismus vor. Asche ist ein flammender Verfechter des Fleischkonsums. Der, so seine These, würde durch Veganer und Tieraktivsten völlig zu unrecht verteufelt. Sein neues Buch "Tiere essen dürfen" ist eine flammende Abrechnung mit ihnen.

In einem Interview mit dem "Focus" erklärt er seine Thesen. Hier sind 4 von ihnen, und sie haben es ganz schön in sich.

1 .Tiere haben kein Recht auf Leben

"Das Recht ist ein Begriff aus der Welt des Menschen, der im Tierreich keine Geltung hat. Ihn auf Tiere zu übertragen ist ein Anthropomorphismus, vor dem wir uns hüten sollten."

2. Es geht ihn um die Freiheit der Tiernutzung

"Es geht mir weniger um das Fleischessen als um die Freiheit zur Tiernutzung. Die Lautstärke und die Aggressivität, mit der Organisationen wie Peta und Animal Liberation Front vorgehen, ist insofern eine echte Gefahr."

3. Auch Veganer töten

"Es ist ein Irrtum zu glauben, derjenige, der keinen Pelz trägt oder auf Fleisch verzichtet, töte keine Tiere. Was passiert zum Beispiel mit den Mäusen, die in einem Weizenacker sitzen? Sie sterben unter dem Mähbalken. Für das vegane Palmöl wurden fünf Millionen Hektar Wald in Südostasien verbrannt, mit Milliarden Lebewesen. Jeder, der sich ernährt, muss akzeptieren, dass er dadurch anderes Leben nimmt oder verdrängt."

4. Peta hat faschistoide Züge

"2003 hat Peta zum Beispiel eine Kampagne gestartet, die Massentierhaltung mit dem Holocaust vergleicht. Das ist eine Entgleisung, wie sie falscher und Menschen verachtender nicht sein könnte. Sie ist zu Recht verboten worden. Peta setzt eine tierische Stresssituation mit dem Leiden des Menschen gleich. Letzteres aber ist auf Grund des menschlichen Bewusstseins viel diffiziler und intensiver als das Leiden des Tieres."

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