WIRTSCHAFT
15/10/2015 03:27 CEST | Aktualisiert 15/10/2015 05:40 CEST

Gigantischer Zwangsrückruf: Behörden verlieren Geduld mit VW

dpa

Angesichts immer neuer Enthüllungen verliert das Kraftfahrtbundesamt (KBA) die Geduld mit dem Autokonzern VW. Nach einem Bericht der “Bild“ vom Donnerstag ordnet die Behörde nun einen Zwangsrückruf der betroffenen VW-Fahrzeuge an. Davon betroffen sind offenbar 2,4 Millionen Fahrzeuge.

Demnach wird das KBA von der VW-Spitze einen "verpflichtenden Rückruf aller im Markt befindlichen Diesel-Fahrzeuge" mit der Entsprechenden Software verlangen und sich nicht mehr auf die freiwillige Aktion von VW einlassen.

„Bild“ beruft sich auf informierte Kreise. Darüber hinaus wird das KBA von VW Zeitpläne mit klaren Fristen für eine vollständige Aufklärung der technischen Probleme beim 1,6-Liter-Dieselmotor verlangen. VW hatte erklärt, bei diesem Motorentyp müssten auch Hardware-Teile nachgerüstet werden, weshalb die Reparatur erst im September 2016 beginnen könne. Das Amt verlangt nun eindeutige Fristen für die Vorlage der kompletten Aufklärung und für die technische Lösung, meldet „Bild“.

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