NACHRICHTEN
15/10/2015 04:06 CEST

Merkel, BND, "Zurück in die Zukunft": Das müsst ihr heute wissen

Regisseur Robert Zemeckis
DPA
Regisseur Robert Zemeckis

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

hier die Zusammenfassung der Nachrichten der Nacht.

Das ist passiert ...

Kritik an der Kanzlerin.In der Union wächst die Kritik an der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel. Bei einem Regionalkongress der CDU im sächsischen Schkeuditz wurde die Parteichefin am Abend scharf attackiert. Mitglieder ostdeutscher CDU-Landesverbände warfen Merkel Versagen vor und warnten vor einer "nationalen Katastrophe", sollte der Zuzug von Flüchtlingen nicht gestoppt werden.

BND spitzelte EU-Partner auf eigene Faust aus.Der Bundesnachrichtendienst soll die Kommunikation befreundeter EU-Staaten auch mit eigenen Suchbegriffen ausgespäht haben. Der BND habe nicht nur sogenannte Selektoren des US-Geheimdienstes NSA eingesetzt, sondern auch eigene verwendet, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Das Blatt beruft sich auf Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums und des NSA-Untersuchungsausschusses.

Gewalt in Israel: Die israelische Armee hat nach einer Welle der Gewalt Hunderte Soldaten in den Großstädten des Landes postiert, um neue Anschläge zu verhindern. Außerdem riegelte die Polizei arabische Wohngebiete im Ostteil Jerusalems ab. In Jerusalem wurden zwei Palästinenser von Polizisten erschossen.

Morddrohungen nach Galgen-Ermittlungen. Der Staatsanwalt, der wegen einer Galgenattrappe bei einer Pegida-Demonstration ermittelt, hat Morddrohungen erhalten. In der Poststelle der Dresdner Staatsanwaltschaft sind mehrere entsprechende E-Mails eingegangen, sagte ein Sprecher des Justizministeriums. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

Kriegsverbrecher festgenommen. Die Bundesanwaltschaft hat in Hessen einen 20 Jahre alten Deutschen wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Syrien festnehmen lassen. Der Mann werde verdächtigt, im Frühjahr 2014 im syrischen Bürgerkrieg Menschen "in schwerwiegender Weise entwürdigend und erniedrigend behandelt zu haben", teilte die Bundesanwaltschaft mit.

Die Zukunft ist heute. Regisseur Robert Zemeckis will auf keinen Fall eine Fortsetzung oder ein Remake seiner Hit-Trilogie "Zurück in die Zukunft" zulassen. "Solange wir leben, wird es das nicht geben", sagte Zemeckis bei einem Interview in Berlin. In dem Film aus den 80er Jahren war der 21. Oktober 2015 der Tag, an dem Marty McFly per Zeitmaschine in der Zukunft landet.

Und das wird passieren ...

Der Bundestag wird heute um 9 Uhr über eine Verschärfung des Asylrechts entscheiden. Eine breite Zustimmung gilt als sicher. Morgen stimmt auch der Bundesrat über das Asylpaket ab.

Einen erfolgreichen Tag wünscht eure Huffington Post!

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