LIFE
14/10/2015 07:55 CEST | Aktualisiert 14/10/2015 09:51 CEST

Sie dachte, sie hätte ihr Baby verloren. Doch dann sagte ihr 3-jähriger Sohn DAS

Geschwisterliebe kann Wunder bewirken
Masopasi via Getty Images
Geschwisterliebe kann Wunder bewirken

Die folgende Geschichte verbreitet sich seit Jahren im Internet. Die Klinik-Mitarbeiter streiten ab, dass sie so passiert ist. Die betroffene Mutter dagegen beteuert, dass ihr Baby tatsächlich in dem Krankenhaus im Sterben lag und dass sich die Mitarbeiter so verhalten haben.

Wie jede andere gute Mutter, versucht Karen ihren dreijährigen Sohn Michael so gut sie kann auf sein neues Geschwisterchen vorzubereiten, sobald sie herausgefunden hatte, das ein zweites Baby auf dem Weg ist.

Sie finden heraus, dass das neue Baby ein Mädchen sein wird und Tag für Tag singt Michael ein Lied für seine Schwester in Mamas Bauch.

Dann setzen die Wehen ein. Alle fünf Minuten... Jede Minute. Aber während der Geburt kommt es zu Komplikationen. Stundenlange Wehen. Muss ein Kaiserschnitt gemacht werden? Endlich wird Michaels Schwester geboren. Aber ihr Zustand ist kritisch. Mit heulenden Sirenen wird der Säugling nachts im Krankenwagen so schnell es geht in die Neugeborenenstation des St. Mary’s Hospital in Knoxville, Tennessee gebracht.

Die Tage vergehen schleichend und dem kleinen Mädchen geht es immer schlechter. Der Kinderspezialist sagt den Eltern: „Es gibt sehr wenig Hoffnung für sie. Seien Sie auf das Schlimmste vorbereitet.“ Karen und ihr Mann erkundigen sich bei einem örtlichen Friedhof nach einer Grabstelle. Sie hatten zu Hause einen besonderen Raum für das neue Baby vorbereitet- jetzt planen sie eine Beerdigung.

Michael fleht seine Eltern die ganze Zeit an, dass sie ihm erlauben, seine Schwester zu sehen. „Ich möchte für sie singen“ sagt er.

Woche zwei auf der Intensivstation. Es sieht aus, als müsste die Beerdigung noch vor Ende der Woche abgehalten werden. Michael gibt immer noch nicht auf, darum zu betteln, seine Schwester sehen zu dürfen, aber Kinder sind nie auf der Intensivstation erlaubt. Aber Karen überlegt es sich anders. Sie wird Michael mitnehmen, ob die Schwestern es mögen oder nicht. Wenn er seine Schwester jetzt nicht sieht, sieht er sie vielleicht niemals mehr lebendig.

Sie zieht ihm einen übergroßen Schutzanzug an und marschiert mit ihm in die Intensivstation. Er sieht aus wie ein laufender Wäschekorb, aber die Oberschwester erkennt ihn trotzdem als Kind und schreit: „Bringen Sie dieses Kind hier raus! Es sind keine Kinder erlaubt!“

Karens Mutterinstinkt wird wach und die normalerweise ruhige Frau starrt die Krankenschwester zornig an, ihre Lippen eine harte Linie. „Er wird nicht gehen, bis er für seine Schwester gesungen hat!“

Karen bringt Michael zu dem Bett seiner Schwester. Er blickt auf den kleinen Säugling, der den Kampf ums Leben verliert und beginnt zu singen. Mit einer Stimme, die von Herzen kommt, singt der 3-Jährige: „You are my sunshine, my only sunshine, you make me happy when skies are gray.“

Sofort reagiert das kleine Mädchen. Sein Puls wird ruhiger und stärker.

Und Michael singt weiter: „You never know, dear, ho much I love you. Please don’t take my sunshine away...“

Das unregelmäßige, angestrengte Atmen wird so gleichmäßig wie das Schnurren einer Katze.

Und Michael singt weiter: „The other night, dear, as I lay sleeping, I dreamed I held you in my arms...“

Michaels kleine Schwester entspannt sich. Und sie fängt an, sich zu erholen. Das Gesicht der Oberschwester ist von Tränen bedeckt und Karen strahlt vor Glück.

„You are my sunshine, my only sunshine. Please don’t take my sunshine away.“

Die Beerdigungspläne werden abgesagt. Am nächsten Tag geht es dem kleinen Mädchen gut genug, um nach Hause zu gehen! Für das „Woman’s Day Magazine“ ist es „das Wunder des Lieds eines Bruders“, für das medizinische Personal, einfach nur ein Wunder.

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