POLITIK
09/10/2015 12:50 CEST | Aktualisiert 09/10/2015 13:53 CEST

Main-Taunus-Kreis ruft Katastrophenfall aus

Flüchtlinge kommen in einer Asylunterkunft an (Symbolbild)
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Flüchtlinge kommen in einer Asylunterkunft an (Symbolbild)

Der hessische Main-Taunus-Kreis hat wegen der Situation in Notunterkünften für Flüchtlinge den Katastrophenfall ausgerufen. Weil bis zu 1000 Flüchtlinge kurzfristig aufgenommen werden müssen, liege eine "immense Herausforderung für den Kreis und seine Bürger" vor, erklärte Landrat Michael Cyriax (CDU).

So liege zwar keine Katastrophe im eigentlichen Sinne vor. Mit dem Katastrophenfall lasse sich jedoch die Situation besser bewältigen. Am Montag sollen die Neuankömmlinge in der Stadthalle sowie in einer Turnhalle einquartiert werden. Dort werden unter anderem Feldbetten aufgestellt und die Versorgung mit Essen und ärztlichen Leistungen vorbereitet. Auch soll ein Bauzaum die Unterkünfte gezogen werden.

Nach Angaben von Landrat Cyriax ist es das erste Mal seit 1945, dass in dem Kreis der Katastrophenfall ausgerufen wurde.

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