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09/10/2015 13:15 CEST | Aktualisiert 09/10/2015 13:16 CEST

Als eine schwitzende Frau Wasser trank, passierte etwas Furchtbares mit ihrem Körper

Als schwitzende Frau Wasser trank, passierte etwas Furchtbares mit ihrem Körper
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Als schwitzende Frau Wasser trank, passierte etwas Furchtbares mit ihrem Körper

Eine britische Touristin wanderte mit ihrem Mann durch den Grand Canyon. Es war heiß und die Frau trank viel Wasser. Nachdem das Paar von der 10 Kilometer langen Wanderung zurückgekehrt war, fiel die Frau plötzlich in Ohnmacht.

Als sie wieder zu Bewusstsein kam, klagte sie über Kopfschmerzen. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht und noch auf dem Weg setzte sie sich schlagartig auf und erbrach eine große Menge klare Flüssigkeit. Dann verlor sie erneut das Bewusstsein.

19 Stunden stellten Ärzte den Hirntod der Frau fest. Sie hatte sich eine seltene Wasservergiftung zugezogen, die dazu führte, dass die Natriumwerte in ihren Zellen zu niedrig waren. In der Folge trat Wasser in die Zellen ein. Das Gehirn der Frau schwoll an. Der Druck im Schädel wurde zu groß.

Zwar wissen inzwischen viele Menschen, dass exzessives Wassertrinken tödlich sein kann. Spätestens seit 2007 der Fall einer 28-Jährigen durch die Medien ging, die bei einem Wettbewerb 6,5 Liter Wasser getrunken hatte, um eine Spielekonsole zu gewinnen.

Doch eine Wasservergiftung kann schon bei weniger extremen Mengen auftreten. So wie im Fall der Britin. Bei körperlicher Anstrengung in großer Hitze verliert der Körper viel Schweiß. Und mit dem Schweiß Mineralien wie Natrium. Wenn dann viel Wasser getrunken wird, kann es in seltenen Fällen zu einer Vergiftung kommen. Es reichen schon durchschnittlich drei Liter.

Besonders Ausdauersportler sind gefährdet. Es gab Fälle, in denen Marathonläufer an der Wasservergiftung gestorben sind. Auch Durchfall und Erbrechen erhöhen das Risiko. In diesen Fällen ist es also besser, langsam und vorsichtig zu trinken.