NACHRICHTEN
08/10/2015 03:17 CEST

Obama, Merkels Auftritt, VW-Skandal: Das müsst ihr heute wissen

Getty
Obama entschuldigte sich für den Angriff auf ein Krankenhaus in Kundus

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Hier unsere Zusammenfassung der Nachrichten der Nacht.

Das ist passiert ...

Angela Merkels großer Auftritt. Die Kanzlerin will trotz Kritik an ihrem offenen Kurs in der Flüchtlingspolitik festhalten. Das sagte sie in der ARD-Talkshow "Anne Will". Die Deutschen hätten die besten Voraussetzungen, diese Krise zu bewältigen. Man könne mit Willen sehr viel schaffen.

Bundesinnenminister sieht Türkei als "sicher" an. Thomas de Maizière (CDU) plädiert dafür, die Türkei als "sicheren Herkunftsstaat" einzustufen. "Ich persönlich wäre dafür", sagte de Maizière der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit Blick auf das EU-Innenministertreffen heute in Luxemburg. Dort wollen die Ressortchefs auch über diese Frage beraten.

USA sollen in Flüchtlingskrise helfen. Bundespräsident Joachim Gauck hat sich bei einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama für einen größeren Beitrag Washingtons bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise ausgesprochen. Er wünsche sich, dass diese "große humanitäre Aufgabe" auch in den USA gesehen werde. Obama sprach von einer "Vorbildrolle Deutschlands" bei der Integration von Flüchtlingen.

Barack Obama sagt "Sorry". Der US-Präsident hat sich persönlich für den tödlichen Angriff eines US-Flugzeugs auf ein Krankenhaus in Kundus entschuldigt. Der Präsident habe mit der Präsidentin der Organisation, Joanne Liu, und Präsident Aschraf Ghani telefoniert, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest. Bei dem Angriff auf ein Krankenhaus waren am Samstag 22 Menschen gestorben.

Parlament spricht Tsipras Vertrauen aus. Gut zwei Wochen nach seinem Wahlsieg hat Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras am frühen Morgen erwartungsgemäß das Vertrauen des Parlaments in Athen bekommen. Alle 155 Abgeordneten der Links-Rechts-Koalitionsregierung von der Linkspartei Syriza und der rechtspopulistischen Partei der Unabhängigen Griechen votierten mit "Ja".

Amokläufer erschoss sich selbst. Der 26-Jährige, der vor einer Woche an einem College im US-Staat Oregon neun Menschen und sich selbst tötete, ist im Schusswechsel mit Beamten verletzt worden. Der Verwundete sei dann in ein Klassenzimmer gelaufen und habe sich dort selbst erschossen. Das sagte Polizeichef Jim Burge bei einer Pressekonferenz.

Und das wird passieren ...

  • Heute muss der US-Chef von Volkswagen Michael Horn vor einem Ausschuss des US-Kongresses in Washington aussagen. Ihm steht ein äußerst unangenehmer Auftritt bevor, denn die Empörung in den USA ist riesig.
  • Am Morgen 9.30 Uhr treffen sich zunächst die EU-Innenminister. Sie wollen Maßnahmen beschließen, um abgelehnte Asylbewerber schneller wieder in ihre Heimat zurückschicken zu können. Auch über die Einordnung der Türkei als "sicherer Herkunftsstaat" soll gesprochen werden.
  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will sich vor Ort ein Bild der Flüchtlingskrise in Niederbayern machen. Er besucht am Nachmittag die Erstregistrierungsstelle der Bundespolizei für Flüchtlinge in Passau.
  • In Stockholm wird am um 13.00 Uhr das Geheimnis um den diesjährigen Literaturnobelpreisträger gelüftet.

Einen schönen Tag wünscht eure Huffington Post!

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