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07/10/2015 03:16 CEST | Aktualisiert 07/10/2015 03:18 CEST

Sido outet sich - als Spießer

Getty
Sido hat sich als Spießer geoutet

„Papa, wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden“: Die Werbung einer Bausparkasse ist legendär. Und man muss einfach daran denken, wenn man liest, was ausgerechnet Rapper Sido und Sänger Andreas Bourani in einem Interview von sich gegeben haben. Und ausgerechnet im neuen „Playboy“.

Frau, Kinder, Häuschen, Ruhe

„Wir haben die gleichen Ziele: Man will eine Familie, ein Häuschen, eine Frau, einen Job und am Ende seine Ruhe haben“, sagte der 31 Jahre alte WM-Hit-Star („Auf uns“) Bourani.

Sido, der tatsächlich ganz spießig Paul Hartmut Würdig heißt, sagte, sie hätten beide „einen ähnlichen Blick auf die Welt“ - „abgesehen von der Musik“. Sie haben nur einen Song gemeinsam aufgenommen, „Astronaut“.

Naja, und abgesehen von der Mode. Bourani will keine Tattoos, Sido sagte dem „Playboy“, er wolle ein Gesichtstattoo. Nur das Motiv suche er noch.

Das war's aber schon mit den Gemeinsamkeiten

Und abgesehen von der Vergangenheit. Bourani erzählte dem Magazin: „Ich bin niemand, der sich hinsetzt und sich einen Skandal überlegt. Ich bin in einem bayerischen Vorort aufgewachsen und habe in den 90ern Whitney Houston gehört.“

Er habe eine gute Kindheit gehabt „und gar keinen Grund zu rebellieren“, so Bourani. Und Sido? Er wurde erst im November 2014 zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.

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