LIFESTYLE
07/10/2015 07:01 CEST

Männer, die Pornos schauen, sind ganz anders als ihr Ruf

lofilolo via Getty Images
Young man is sitting in bed and watching pornography on his laptop

Pornos haben keinen guten Ruf. Vor allem nicht unter Frauen. Denn eigentlich gilt als ausgemacht: Pornos stellen Frauen als pure Objekte dar und reduzieren sie auf, nun, Körperöffnungen und Brüste. Nach dieser Annahme gilt natürlich auch folgende Logik: Männer, die Pornos schauen, sind irgendwie frauenfeindlich.

Männer, die Pornos gucken, sind gar keine Machos

Doch nun haben drei Forscher der University of Western Ontario eine Studie vorgelegt, die diese vermeintliche Wahrheit auf den Kopf stellt. Taylor Kohut, Jodie L. Bear und Brendan Watts haben nämlich herausgefunden, dass es keinerlei Beweise für diese Annahme gibt. Im Gegenteil: Männer, die Pornos schauen, stehen der Gleichberechtigung durchaus aufgeschlossen gegenüber.

Die gute Nachricht hat einen Haken

Sind Pornos also die neuen Steigbügelhelfer des Feminismus? Leider nein. Denn was sich aus den Forschungsergebnissen zunächst nur ableiten lässt, ist folgendes: Pornos werden hauptsächlich von jungen, eher liberal eingestellten Männern geschaut. Und die sind in der Regel eben auch weniger konservativ eingestellt.

Doch das alles heißt ja nicht, dass es der Pornoindustrie nicht mal gut tun würde, etwas andere Filme zu drehen. Filme, in denen die weibliche Lust mehr im Mittelpunkt steht. Dann wäre es vielleicht auch mal Zeit für eine neue Studie. Es wäre nämlich durchaus spannend zu sehen, was die Zuschauer solcher Filme für eine Einstellung haben.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite

Porno-Portal-Studie: Das verrät euer Smartphone über eure sexuellen Vorlieben