NACHRICHTEN
06/10/2015 03:04 CEST

Erdogan, Flüchtlinge, AC/DC: Das müsst ihr heute wissen

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AC/DC-Schlagzeuger Phill Rudd vor einer Gerichtsverhandlung im Dezember 2014

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

hier unser täglicher Nachrichtenüberblick.

Das ist passiert ...

Erdogan soll für die EU das Flüchtlingsproblem lösen. Die EU hat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über Möglichkeiten verhandelt, den Flüchtlingsstrom in Richtung Europa bereits in der Türkei zu stoppen. Dazu will die EU bessere Grenzkontrollen in der Ägäis und sechs weiterer Flüchtlingslager einrichten. Erdogan dagegen forderte von der EU mehr Toleranz beim Vorgehen Ankaras gegen die Kurdische Arbeiterpartei PKK.

Leiche nach Brand in Flüchtlingsheim. Nach einem Brand in einem Asylbewerberheim im thüringischen Saalfeld ist ein toter Mann gefunden worden. Nach Angaben einer Polizeisprecherin handelt es sich vermutlich um einen 29-Jährigen aus Eritrea. Bislang gebe es keine Hinweise auf einen Brandanschlag, sagte sie.

Von der Leyen stellt sich hinter Merkel: Die Bundesverteidigungsministerin im Streit um die Flüchtlingspolitik den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Wir schaffen das, wenn wir jetzt im Angesicht der Größe der Aufgabe nicht kleinmütig werden, sondern unsere Offenheit verteidigen", sagte die Ministerin der "Bild".

Nachzug von Flüchtlingen erwartet: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig erwartet einen massiven Nachzug von Familienangehörigen der bisher eingetroffenen Flüchtlinge. Das sagte die SPD-Politikerin der Funke Mediengruppe. Sie rief dazu auf, Frauen und Kinder bevorzugt zu behandeln.

Assad plant Bodenoffensive: Den russischen Luftangriffen auf Rebellengebiete im Westen Syriens sollen sich Kämpfe auf dem Boden anschließen. Für den Angriff nördlich der Stadt Homs würden Tausende Kämpfer der syrischen Streitkräfte, der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah, der iranischen Revolutionsgarden und verbündeter Milizen mobilisiert. Das erfuhr die dpa aus dem Umfeld eines von der Hisbollah geführten Bündnisses.

AC/DC-Schlagzeuger muss Hausarrest absitzen. Der langjährige Schlagzeuger der Rockband, Phil Rudd, hat gegen seine Verurteilung wegen einer ausgestoßenen Morddrohung vergeblich Berufung eingelegt. Ein Richter in Tauranga in Neuseeland wies seine Einwände am Dienstag zurück. Die Strafe von acht Monaten Hausarrest sei unangemessen, hatte Rudds Anwalt argumentiert. Sein Mandant habe erhebliche Einbußen gehabt, weil AC/DC ohne ihn auf Tournee ging.

Und das wird passieren ...

  • Die Nobelpreis-Jury in Stockholm verrät heute, wer den diesjährigen Preis in Physik bekommt.
  • Bundesinnenminister Thomas de Maizière und BKA-Präsident Holger Münch informieren heute über die neuesten Entwicklungen in Sachen Bandenkriminalität. Die Zahl der Verbrechen in diesem Bereich ist deutlich gestiegen: Dazu gehören zum Beispiel Autoklau, Wohnungseinbrüche und Ladendiebstahl.

Einen erfolgeichen Tag wünscht eure Huffington Post!

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