ENTERTAINMENT
02/10/2015 10:57 CEST | Aktualisiert 02/10/2016 07:12 CEST

Wut und Trauer: Reaktionen der Stars auf den Rosenberg-Amoklauf

Der Amoklauf von Rosenberg erschüttert Amerika und die Welt.
John Shearer/Paul A. Hebert/Joel Ryan/AP/Invis
Der Amoklauf von Rosenberg erschüttert Amerika und die Welt.

Wieder erschüttert ein Amoklauf Amerika und die Welt. Am Umpqua Community College (UCC) in Roseburg, Oregon, hat ein junger Mann nach aktuellen Informationen zehn Leute getötet und mehrere verletzt. Präsident Obama, der seit Langem vergeblich auf schärfere Waffengesetze pocht, sprach in seiner Rede von einer Abstumpfung im Land. Doch wenige Stunden nach der Tragödie lässt sich davon in sozialen Netzwerken noch wenig erkennen. Zahlreiche Prominente verleihen nicht nur ihrer Trauer Ausdruck, sondern auch ihrer Wut.

Erste Beileidsbekundungen von Eva Longoria, Ellen DeGeneres und Lance Bass

Schnell machten die ersten Beileidsbekundungen die Runde. Eva Longoria (40) nahm mit den simplen Worten "Meine Herzen und Gebete sind bei denen in Oregon" Anteil. Moderatorin Ellen DeGeneres (57): "Ich kann mir nicht vorstellen, was die Familien von UCC durchmachen. Die Welt erhebt sich, um euch ins Licht zu halten. Ich hoffe, ihr könnt unsere Liebe fühlen." Sänger Lance Bass (36) bemerkte, dass die Geschichte einem "traurigerweise allzu bekannt" vorkomme und schrieb: "Mein Herz schmerzt bei dem Gedanken an das Umqua College in Oregon."

"Gedanken und Gebete reichen nicht mehr"

Doch anderen reicht simple Bestürzung nicht. Ricky Martin (43) zitierte Obamas Worte "Gedanken und Gebete reichen nicht mehr" und twitterte "Ich bin wütend. Genug ist genug. Wer wird mutig genug sein, um etwas dagegen zu tun." Auch Komiker Arsenio Hall (59) fand klare Worte. "Noch mehr Waffengewalt! Und die Politiker diskutieren über Scheißdreck. Die 'große Mauer mit der schönen Tür'", schrieb er in Anspielung auf Präsidentschaftskandidat Donald Trump, der die Waffengesetze in aktueller Form beibehalten will, und versah seinen Tweet mit dem Hashtag "#LasstUnsÜberWaffenReden".

Schauspielerin Rose McGowan (42) stört sich an der Wortwahl der Medien: "Er ist kein Schütze, er ist ein Massenmörder. Seid zäh. Hört auf, Weicheier zu sein. Nennt es beim Namen." Und Jessica Chastain (38) lässt Zahlen für sich sprechen: "Während die USA 5% der Weltbevölkerung ausmachen, sahen sie 31% aller Amokläufe."

Etwas muss sich verändern

Vor allem fordern die prominenten Stimmen, dass sich endlich etwas ändern müsse. Schauspielerin Minnie Driver (45, "142 Schießereien an Schulen in drei Jahren. Wer wird ein Gesetz gegen dieses unkontrollierte Töten amerikanischer Kinder erlassen?" Moderator Jimmy Kimmel (47) plädiert auf Taten jenseits politischer Streitereien. "Abgestumpft, dumm, rechts, links, was auch immer wir sind, niemand will, dass das wieder passiert. Lasst uns zusammenarbeiten, um dem ein Ende zu setzen." Bleibt zu hoffen, dass ihre Worte nicht auf taube Ohren fallen.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Polizei alarmiert: 8 Fakten zu Gewalt in Flüchtlingsheimen

Kampagnen, die aufrütteln

Hier geht es zurück zur Startseite