NACHRICHTEN
02/10/2015 03:09 CEST | Aktualisiert 02/10/2015 04:22 CEST

Oregon, Steinmeier, Ukraine: Das müsst ihr heute wissen

AP
Frank-Walther Steinmeier spricht vor den Vereinten Nationen

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

hier unsere Zusammenfassung der Nachrichten der Nacht.

Das ist passiert ...

Oregon-Amokläufer fragte Opfer nach ihrer Religion. Nach dem gestrigen Amoklauf an ein College im US-Staat Oregon werden mehr Details über die Tat bekannt. So soll der 26-Jährige gezielt einen bestimmten Klassenraum aufgesucht haben. Dort habe er seine Opfer nach ihrer Religion befragt, und nur Christen erschossen, während es Menschen anderer Religionen ins Bein schoss. Der Mann wurde von der Polizei erschossen. US-Präsident Barack Obama sagte, die Amokläufe seien in den USA "Routine" geworden und forderte erneut strengere Waffengesetze.

Steinmeier warnt Putin. Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat Russland nach den Luftangriffen in Syrien vor Alleingängen gewarnt. Das Morden könne nur durch gemeinsames Vorgehen beendet werden, sagte er vor der UN-Vollversammlung in New York. "Statt einsamer Entscheidungen Einzelner, zuletzt Russlands, nun auch direkt militärisch in Syrien einzugreifen, brauchen wir den politischen Einsatz für eine Transformation."

Innenminister sieht unregistrierte Flüchtlinge als Problem. Thomas de Maizière sieht die große Zahl unregistrierter Miganten in Deutschland als "ernstes" Problem. Im ZDF-"heute journal" sagte der CDU-Politiker: "Bis zum Sommer waren die Flüchtlinge dankbar bei uns zu sein. Sie haben gefragt, wo ist die Polizei, wo ist das Bundesamt. Wo verteilt Ihr uns hin." Das habe sich seither geändert. "Jetzt gibt es schon viele Flüchtlinge, die glauben, sie können sich selbst irgendwohin zuweisen", führte er aus.

Gouverneur von Kundus kritisiert die Bundesregierung. Nach der Taliban-Offensive in Kundus hat der amtierende Gouverneur der Provinz den Abzug der Bundeswehr aus der Region vor zwei Jahren als verfrüht kritisiert. "Wir haben den Deutschen mehrfach gesagt, dass wir sehr besorgt über ihren Abzug sind", sagte Gouverneur Hamdullah Daneschi der Deutschen Presse-Agentur per Telefon. "Wir wussten, dass wir die Lage nicht alleine würden kontrollieren können. Aber sie haben uns alleine gelassen. Die Entscheidung, aus Kundus abzuziehen, war verfrüht."

Und das wird passieren ...

  • Die Regierungschefs von Frankreich, Deutschland, Russland und der Ukraine kommen um 14.15 Uhr in Paris zusammen, um über eine Friedenslösung für die Ukraine zu sprechen. Bei den Gesprächen geht es unter anderem um den anstehenden Abzug von Waffen, die Arbeit von Hilfsorganisationen in dem Krisengebiet oder die Sicherheit der ukrainischen Grenzen.
  • Vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags sagt um neun Uhr der ehemalige BND-Präsident August Hanning aus.
  • 25 Jahre nach der Wiedervereinigung diskutiert der Deutsche Bundestag um 09.00 Uhr über den Stand der deutschen Einheit. Die Wirtschaftsleistung in den neuen Ländern hat sich zwar mehr als verdoppelt - liegt aber noch bei nur 67 Prozent des Westniveaus. Auch die Renten im Osten sind unverändert niedriger.

Ein schönes Wochenende wünscht eure Huffington Post!

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