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01/10/2015 15:14 CEST | Aktualisiert 01/10/2015 15:15 CEST

Der Rinderwahn kehrt zurück nach Großbritannien – infizierte Kuh gefunden

Seit 2014 wurden keine Kühe mehr mit BSE infiziert, nun wurde ein Fall in Wales entdeckt.
Charles McQuillan
Seit 2014 wurden keine Kühe mehr mit BSE infiziert, nun wurde ein Fall in Wales entdeckt.

Der Rinderwahn ist zurück. In Wales wurde eine mit der gefährlichen Tierseuche infizierte Kuh gefunden, berichtet der "Independent". Die Umstände der Erkrankung des toten Tiers müssen nun ermittelt werden. Die Bovine Spongiforme Enzephalopathie, kurz BSE, kam in den letzten Jahren immer seltener in britischen Ställen vor. Nur ein einziger Fall wurde im letzten Jahr festgestellt, 2013 waren drei Kühe infiziert.

Der Rinderwahn ist eine Erkrankung des Gehirns, die für die Tiere meist tödlich endet. Es wird vermutet, das der Verzehr des verseuchten Fleisches mit der tödlichen Creutzfeld-Jacob-Krankheit zusammen hängt. Seit 2012 wurde nur ein einziger Mensch in Großbritannien infiziert.

Im aktuellen Fall besteht aber kein Grund zur Sorge: Das Virus ist nicht in die Nahrungskette gelangt und stellt somit keine gesundheitliche Gefährdung für die Konsumenten dar. Allerdings ist durch die lange Inkubationszeit des Rinderwahns schwer abzuschätzen, wie viele Kühe tatsächlich betroffen sind.

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