POLITIK
30/09/2015 12:51 CEST | Aktualisiert 30/09/2015 13:04 CEST

Außenpolitischer Sprecher der Union Jürgen Hardt: Russland gefährdet Friedenssuche in Syrien (EXKLUSIV)

Wladimir Putin
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Wladimir Putin

Russland greift militärisch in den Syrien-Krieg ein. Präsident Wladimir Putin hatte angekündigt, dass er Syriens Machthaber Baschar al-Assad beispringen würde, sollte dieser um Hilfe bitten. Jetzt hat Putin Wort gehalten. Und schaltet sich das erste Mal in den vier Jahre anhaltenden Bürgerkrieg ein. Wird das aber für Frieden sorgen?

Daran hat der außenpolitische Sprecher Union, Jürgen Hardt, erhebliche Zweifel. “Ich glaube nicht, dass das verstärkte militärische Engagement Russlands in Syrien zu einem Ende der Gewalt und zu einer langfristigen Befriedung führen kann”, sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU der Huffington Post.

Der russische Präsident verfolge mit den Luftschlägen nur zweitrangig die Terrorbekämpfung. “Selbst wenn das Engagement Putins bei der Bekämpfung des IS mit unseren Interessen übereinfällt, müssen wir davon ausgehen, dass er insbesondere darauf abzielt, das Kräfteverhältnis zugunsten Assads zu verschieben”, sagte Hardt. Putin habe in seiner Rede bei den Vereinten Nationen klar zum Ausdruck gebracht, dass er an einer Lösung mit Assad festhält.

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