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30/09/2015 08:14 CEST | Aktualisiert 30/09/2016 07:12 CEST

Sechs Dinge, die du über James Dean noch nicht wusstest

James Dean ist schon mit 24 Jahren gestorben - aber er wurde eine Legende.
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James Dean ist schon mit 24 Jahren gestorben - aber er wurde eine Legende.

Jammerschade, dass diese Legende nicht länger leben durfte: Vor 60 Jahren starb James Dean (*1931) nach einem tragischen Autounfall. Nur drei Kinofilme hat der Schauspieler gedreht, diese jedoch haben ihn zu einer Legende gemacht. Vor allem seine Rolle als Jim Stark in dem Drama "...denn sie wissen nicht, was sie tun" machte ihn berühmt. Doch auch die beiden epischen Werke "Giganten" und "Jenseits von Eden" sind echte Klassiker. Trotzdem gibt es einige Dinge, die kaum jemand über James Dean weiß.

1. James Dean hatte ein Idol: Marlon Brando

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James Dean war fasziniert vom sieben Jahre älteren Marlon Brando (1924-2004, "Apocalypse Now"). Nicht nur seine schauspielerischen Darbietungen in "Endstation Sehnsucht" und anderen Filmen beeindruckten den jungen Dean, auch der wilde Lebensstil Brandos wirkte anziehend. So soll sich Dean sein Triumph Motorrad gekauft haben, nachdem er gesehen hatte, dass Brando ein ebensolches besaß.

Außerdem wollte der "Giganten"-Schauspieler wie sein Idol nicht nur schauspielern, sondern auch schreiben. Einer der größten Entertainer aller Zeiten sah wiederum in Dean sein großes Vorbild: Elvis Presley (1935-1977, "Jailhouse Rock") war von Deans Talent begeistert und wollte eine Schauspielkarriere nach seinem Vorbild starten.

2. James Dean pflegte eine innige Freundschaft mit Elizabeth Taylor

Am Set von "Giganten" freundete sich James Dean mit Co-Star Elizabeth Taylor (1932-2011, "Cleopatra") an. Sie wurde zu seiner engen Vertrauten, der er sogar vom sexuellen Missbrauch in seiner Kindheit erzählt haben soll. Von ihr hat Dean seine geliebte Katze Marcus geschenkt bekommen. Sein tragischer Tod soll die Schauspielerin so sehr mitgenommen haben, dass sie dem Film-Set von "Giganten" für zwei Wochen fernblieb. Sie begab sich aufgrund eines depressiven Schubs zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus.

3. James Deans Affären waren teils PR-Gags

Dem jungen Beau wurden viele Affären nachgesagt. Den Großteil hatte die PR-Abteilung seiner Produktionsfirma Warner Brothers selbst erfunden, um das Geschäft mit seinen Filmen anzukurbeln. Liz Sheridan (86, "Seinfeld") war zwischenzeitlich die Frau an seiner Seite. In ihrem Buch "Dizzy and Jimmy" behauptet sie sogar, mit ihm verlobt gewesen zu sein.

Gerüchte ranken sich auch um Deans Verhältnis zu seiner Kollegin Pier Angeli (1932-1971, "Sodom und Gomorrha"). Die beiden soll eine leidenschaftliche Liebe verbunden haben, die aber den Einspruch von Angelis Mutter erregte. Sie heiratete daraufhin den Sänger Vic Damone (87, "Stranger In Paradise"). Deans Herz war gebrochen. Auch Angeli beteuerte in einem Brief an einen Freund kurz vor ihrem Selbstmord, dass der junge Dean ihre einzige große Liebe gewesen sei.

4. Dean prägt die Mode bis heute

Bis heute prägt der mit nur 24 Jahren verstorbene Dean die Mode. Seine Hornbrillen und simplen Casual-Looks aus Jeans und weißem T-Shirt sind immer noch voll im Trend. Vor allem der Film "... denn sie wissen nicht was sie tun" machte ihn zu einer Stil-Ikone. Auf den Filmplakaten ist er zu sehen, wie er in Jeans, weißem T-Shirt und roter Bomberjacke lässig an einer Wand lehnt.

Nach der Veröffentlichung des Films schossen die Verkaufszahlen für weiße T-Shirts in ungeahnte Höhen und auch die rote Jacke wurde Kult. Eigentlich sollte diese jedoch braun sein, da der Film aber doch nicht - wie geplant - in Schwarz-Weiß gedreht wurde, sondern farbig, entschied man sich für eine auffälligere Farbe. Dem Film-Look nachempfunden ist auch der Style der Comic-Figur Fry aus der Kultserie "Futurama".

5. Kein Oscar für James - aber Rekorde hält er trotzdem

Nicht James Dean. In seiner kurzen, kometenhaften Karriere hat der Schauspieler keinen einzigen Oscar gewinnen können. Wohl aber war er für zwei seiner drei Filme nominiert: "Jenseits von Eden" und "Giganten". Damit war er nicht nur der erste Schauspieler, der nach seinem Tod ins Rennen um einen Oscar ging, sondern ist bis heute der einzige, der sogar mehrfach posthum nominiert wurde.

Einen weiteren Rekord hält Dean ebenfalls: Für 2/3 seiner Filme erhielt er eine Oscar-Nominierung. Bis heute hat das niemand geschafft. Außerdem schaffte er es gleich mit seinem Filmdebüt als bester Darsteller nominiert zu werden - außer ihm gelang das nur sechs anderen Schauspielern.

6. Er warb für Vorsicht am Steuer

Seine Karriere hätte bestimmt noch ungeahnte Höhen erreicht. Schließlich hatte Dean gerade einen Vertrag für neun weitere Filme unterschrieben, als er am 30. September 1955 bei einem Autounfall zu Tode kam. Viele Mythen ranken sich um die Ursache, oft wird behauptet, Dean sei in seinem neuen Porsche Spyder zu schnell gefahren.

Obwohl er knapp zwei Stunden vor seinem tödlichen Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit einen Strafzettel erhielt, konnte bei der Untersuchung des Hergangs festgstellt werden, dass der Schauspieler nicht zu schnell unterwegs war - er fuhr etwa 90 km/h. Kurz vor seinem Unfall nahm er eine Fernsehwerbung auf, in der er um Vorsicht am Steuer bat. Sein letzter Satz: "Das Leben, das sie retten, könnte meins sein."

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