ENTERTAINMENT
30/09/2015 11:38 CEST | Aktualisiert 30/09/2016 07:12 CEST

Emily Blunt: Deswegen wollte sie unbedingt in "Sicario" mitspielen

Joel Ryan/Invision/AP
Emily Blunt bei der UK-Premiere von "Sicario" am 21. September in London

In Mexiko bedeutet der Begriff "Sicario" so viel wie Auftragskiller. Und genauso heißt auch der neue Thriller unter der Regie von Denis Villeneuve. Der Kanadier zeigt in dem Streifen, wie brutal der Drogenkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko ist. Und mitten drin: Emily Blunt (32, "Victoria, die junge Königin"), die sich als FBI-Agentin Kate Macy mit Benicio del Toro (48, "Fear and Loathing in Las Vegas") zusammentun muss, um eine geheime Mission zu erfüllen.

Im Gespräch mit spot on news gab die in England geborene Blunt, die erst vor kurzem die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hat, zu, dass sich "das Skript so real gelesen hat, dass ich einfach nicht widerstehen konnte". Außerdem hatte sie enorme Lust, "einen echten weiblichen Cop zu spielen", wie sie - noch immer in feinstem britischen Englisch - verriet.

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Physisch sehr anspruchsvoll

Der Part in "Sicario" sei neben ihrer Rolle in "Edge of Tomorrow" die wohl physisch anspruchsvollste Rolle, die die junge Mutter einer Tochter jemals angenommen hat. "In den Kampfszenen wird ihr ordentlich zugesetzt, sie muss ganz schön einstecken", so Blunt, der vor allem der Aspekt gefallen hat, dass ihr Charakter in dem Film "eben keine Superfrau ist, die die Männer reihenweise verprügelt. Sie kommt an ihre physischen Grenzen, und das hat sich für mich sehr real angefühlt", so die 32-Jährige weiter.

Ihre "absolute Lieblingsrolle"

Auf die Frage, ob sie ihre Arbeit vom Set am Abend mit nach Hause nimmt, oder ob sie generell abschalten kann, wenn die letzte Klappe des Tages gefallen ist, sagte Blunt: "Diese Option habe ich als Mutter nicht mehr. Ich muss mich zuhause um andere Dinge kümmern, da hat die Arbeit keinen Platz mehr." Die Rolle der Mutter allerdings sei schnell zu ihrer "absoluten Lieblingsrolle" avanciert. "Ich liebe es, Verantwortung für ein anderes Menschenleben zu haben. Es ist eine tolle und verdammt wichtige Aufgabe. Das genieße ich total", so Blunt, die schon mehrfach angekündigt hat, dass ihre Tochter kein Einzelkind bleiben soll.

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