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30/09/2015 08:12 CEST | Aktualisiert 30/09/2016 07:12 CEST

Paul Walkers Tochter verklagt Porsche. Das Unternehmen hat reagiert

Der Tod von Paul Walker beschäftigt Familie, Justiz und Fans bis heute.
Jon Furniss/Invision/AP
Der Tod von Paul Walker beschäftigt Familie, Justiz und Fans bis heute.

Porsche hat sich zu der Klage von Paul Walkers Tochter Meadow geäußert. Die Anwälte der 16-Jährigen werfen dem Autohersteller vor, dass Konstruktionsmängel an dem Wagen ihres Vaters für dessen Tod verantwortlich seien. Dem US-Magazin "People" sagte Porsche nun: "Wir sind immer traurig, wenn jemand in einem Porsche-Fahrzeug zu Schaden kommt, doch wir glauben, dass die Behördenberichte in diesem Fall klar festgestellt haben, dass dieser tragische Unfall durch rücksichtslose Fahrweise und überhöhte Geschwindigkeit ausgelöst wurde."

Paul Walker war im November 2013 während einer Drehpause zu "Fast & Furious 7" mit einem Porsche Carrera GT verunglückt. Am Steuer des Porsches saß Walkers Freund und Geschäftspartner Roger Rodas, der ebenfalls ums Leben kam. Polizeiexperten waren nach langen Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, dass es kein technischer Defekt war, der Rodas die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren ließ.

Meadow Walkers Klage besagt jedoch auch, dass ein mangelhaftes Sicherheitsgurt-Design den Schauspieler daran gehindert hätte, sich nach dem Unfall aus dem Auto zu befreien. Ob sie mit ihrer Klage Erfolg haben wird, muss sich zeigen.