LIFE
29/09/2015 06:38 CEST | Aktualisiert 29/09/2015 07:26 CEST

Der Papst küsst ein krankes Baby - was dann passiert, können wir kaum glauben

Egal wo Papst Franziskus hinreist - immer warten mehrere tausend Menschen auf ihn, um ihn mit eigenen Augen zu sehen und seinen Worten zu lauschen. Sie glauben an die Kraft seiner Predigten und schöpfen Kraft daraus, wenn er ihnen Segen spendet.

Auch von Wundern, die er und seine Vorgänger vollbracht hätten, sprechen die Anhänger von Papst Franziskus. Lynn Cassidy aus Phoenix behauptet jetzt gegenüber „12News.com“, dass sein Kuss und Segen ihr Kind sogar geheilt hätten.

Ave kam mit Down-Syndrom und einem schwachen Herzen auf die Welt

Im Januar 2014 kam Cassidys Tochter Ave mit Down-Syndrom zur Welt, doch bei dieser Diagnose allein sollte es nicht bleiben. Von Geburt an musste sie viele Untersuchungen über sich ergehen lassen. Die Ärzte stellten fest, dass sie Probleme mit den Augen und den Ohren hatte.

Am schlimmsten allerdings war ihr kleines Herz betroffen, in dem die Ärzte zwei Löcher fanden. Diese sollten in einer riskanten Operation geschlossen werden.

Trotz allem beschlossen die Cassidys, an Ostern in den Vatikan zu reisen. Lynn, die gläubige Katholikin ist, hatte die Hoffnung, dort auf Papst Franziskus zu treffen. Die Ärzte gaben ihr Einverständnis.

Franziskus nahm das Kind entgegen und küsste es

So kam es, dass Lynn Cassidy und die gesamte Familie stundenlang im Regen hinter den Absperrungen am Petersplatz auf das Erscheinen des Papstes warteten.

Als Papst Franziskus schließlich in seinem Papamobil den Platz erreichte, streckte Lynns Mann das Baby einem der Bodyguards entgegen, der es tatsächlich an Franziskus weiterreichte. Auf die Frage des Papstes hin nannte er ihm Aves Namen und Alter und erzählte von ihrem Herzproblem. Franziskus küsste und segnete das Kind.

Einen Monat nach ihrer Rückkehr aus Rom geschah dann etwas unglaublich Schönes. Ein Loch in Aves Herz hatte sich komplett geschlossen, das andere war nur noch halb so groß.

Lynn Cassidy ist sicher, dass der Papst ihr Kind geheilt hat: „Es scheint wirklich so, als wäre es vorherbestimmt gewesen. Und ich bin mir sicher, dass wir nie wieder etwas erleben werden, das so sehr an ein Wunder grenzt", sagte sie.

Ob es nun der göttliche Segen war, oder doch medizinische Gründe hatte: Das Wichtigste ist, dass es der kleinen Ave besser geht.


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