WIRTSCHAFT
28/09/2015 05:24 CEST | Aktualisiert 28/09/2015 13:48 CEST

Scampi-Skandal bei Vapiano: So täuscht das Restaurant seine Gäste

Täuschungsskandal in beliebten Restaurants: Tester des NDR-Magazins "Markt" bestellten in fünf Hamburger Lokalen Scampi - bekamen stattdessen jedoch jedes Mal Garnelen aufgetischt. Als Täuscher erwiesen sich drei italienische Restaurants in St. Pauli, im Portugiesenviertel und an der Reeperbahn - außerdem der Nobelimbiss Gosch und die Show-Koch-Kette Vapiano.

Scampi sind im Einkauf deutlich teurer als Garnelen und nur als Wildfang erhältlich. Welche Tiere als Scampi verkauft werden dürfen, ist in dem verbindlichen "Verzeichnis der Handelsbezeichnungen für Erzeugnisse der Fischerei und Aquakultur" festgelegt.

Jetzt drohen den Scampi-Schummlern Konsequenzen

Die Hamburger Wettbewerbszentrale kündigte an, aufgrund der Recherchen des Magazins wettbewerbsrechtlich gegen diese Praxis vorgehen zu wollen. "Wenn Scampi versprochen werden, müssen auch Scampi auf dem Teller sein", sagt Peter Brammen von der Hamburger Wettbewerbszentrale. Da stattdessen Garnelen serviert wurden, sieht Brammen eine unlautere Geschäftshandlung als gegeben.

Auf Nachfrage der Huffington Post kündigte Gosch an, die Kennzeichnung auf den Speisekarten zeitnah zu ändern.

Vapiano wies darauf hin, dass der Fehler auf den Speisekarten bereits Mitte August beseitigt worden sei.

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