NACHRICHTEN
28/09/2015 03:18 CEST | Aktualisiert 28/09/2015 03:28 CEST

Katalonien, Iran, Mondfinsternis: Das müsst ihr heute wissen

Getty
Irans Präsident Ruhani

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

für den Start in die Woche - hier unsere Nachrichtenzusammenfassung:

Das ist passiert ...

Separatisten gewinnen Katalonien-Wahl. Die separatistischen Parteien haben bei der Wahl in Katalonien insgesamt die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament gewonnen. Nach Auszählung fast aller abgegebenen Stimmzettel erhielten sie aber nicht die Mehrheit der Wählerstimmen. Das Bündnis des katalanischen Ministerpräsidenten Artur Mas gewann 62 der 135 Sitze. Die ebenfalls separatistische Linkspartei CUP kam auf 10 Mandate. Mas kündigte an, die Abspaltung Kataloniens von Spanien fortzusetzen.

Iran will Gefangenenaustausch. Präsident Hassan Ruhani hat einen Gefangenenaustausch mit den USA vorgeschlagen, wie die "Washington Post" berichtet. Der Iran hält derzeit drei Amerikaner fest, darunter einen Korrespondenten der "Washington Post", dem Spionage vorgeworfen wird. Im Zusammenhang mit Verstößen gegen US-Sanktionen sind 19 Iraner in den USA in Haft.

Massenschlägerei in Flüchtlingsunterkunft. Bei Ausschreitungen in der Erstaufnahmeeinrichtung Kassel-Calden sind am Sonntag 14 Menschen verletzt worden, darunter 3 Polizisten. Die Polizei versuchte am Abend, ein Ausweichquartier für eine der beiden beteiligten Volksgruppen zu finden, um die Lage in der Zeltstadt zu befrieden. Bis zu 50 Polizisten waren auf dem Gelände des alten Flughafens Calden im Einsatz.

Putin will keine Bodentruppen nach Syrien senden. Der russische Präsident plant "im Moment", keine Bodentruppen in das Bürgerkriegsgebiet zu schicken. Das sagte er in einem TV-Interview mit mehreren US-Sendern. Er kritisierte Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen scharf und nannte sie illegal und konterproduktiv.

Rechte legen zu. Die rechtspopulistische FPÖ hat mit ihrem Fokus auf das Migrationsthema bei den Landtagswahlen in Oberösterreich massive Gewinne eingefahren. Laut dem vorläufigen Endergebnis kam sie auf 30,4 Prozent der Stimmen, doppelt so viel wie bei der vorigen Wahl im Jahr 2009. Die Regionalwahl wird als Stimmungstest für ganz Österreich gesehen.

Wer sich den Wecker stellte, sah ein besonders Schauspiel. Der Erdtrabant war mit einem roten Schimmer als "Blutmond" zu beobachten. Langwelliges Licht wird von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut und sorgt für den speziellen Farbton. Zudem wirkt der Mond größer, da er unserem Planeten besonders nahe ist.

Das wird passieren ...

Mit Spannung wird heute die Rede Wladimir Putins am ersten Tag der UN-Vollversammlung erwartet. In ihr wird er seine Syrien-Strategie darlegen. Gleichzeitig wird er am Rande der Veranstaltung US-Präsident Obama treffen. Russland hat angeboten, eine neue Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien zu schmieden. Die USA stört, dass Putin den Machthaber Baschar al-Assad einbeziehen will.

Eine erfolgreiche Woche wünscht eure Huffington Post!

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Russlands Einsatz in Syrien: So begründet Putin, warum er Assad retten will - und führt die USA vor

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