POLITIK
27/09/2015 18:23 CEST | Aktualisiert 27/09/2015 18:23 CEST

"Gott weint"

"Gott weint"
dpa
"Gott weint"

Die Fälle von sexuellem Missbrauch beschäftigen die Kirche immer noch. Papst Franziskus hat während seiner USA-Reise in Philadelphia Missbrauchsopfer getroffen und eine harte Strafe für die Schuldigen angekündigt. "Ich verspreche, dass alle Verantwortlichen für sexuellen Missbrauch von Kindern bestraft werden", sagte der Pontifex am Sonntag bei einem Treffen mit Bischöfen zum Abschluss seiner USA-Reise. Zuvor hatte Franziskus fünf Missbrauchsopfer empfangen, drei Frauen und zwei Männer, wie der Vatikan mitteilte.

Die Opfer berichteten in dem etwa 30 Minuten langen Treffen von ihren Erfahrungen, Franziskus richtete einige Worte an sie, begrüßte dann jeden einzeln und betete mit ihnen. Der Papst sagte anschließend vor den Bischöfen aus aller Welt, er empfinde "tiefe Scham", dass den Kindern Gewalt angetan worden sei und schwere Leiden verursacht worden seien.

"Diese Verbrechen können nicht länger geheim gehalten werden", sagte er. "Gott weint" angesichts dieser Taten. Die katholische Kirche war vor einigen Jahren vom Skandal um jahrzehntelangen Missbrauch in zahlreichen Ländern massiv erschüttert worden. Auch die USA waren stark betroffen. Papst Franziskus geht seit seinem Amtsantritt entschlossen gegen Kindesmissbrauch vor.

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