POLITIK
27/09/2015 13:37 CEST | Aktualisiert 27/09/2015 13:42 CEST

Angela Merkel trifft Mark Zuckerberg - das hat der Facebook-Gründer der Kanzlerin versprochen

Angela Merkel trifft Mark Zuckerberg in New York
dpa
Angela Merkel trifft Mark Zuckerberg in New York

Am Rande der UN-Vollversammlung in New York treffen sich traditionell die Mächtigen der Welt - da darf Facebook-Gründer Mark Zuckerberg natürlich nicht fehlen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ist derzeit in New York. Und so überrascht es nicht, dass die beiden sich bei einer Abendveranstaltung trafen.

Merkel bekam bei den Treffen ein Versprechen: Sie holte sich von Zuckerberg die Zusicherung, dass sich sein Unternehmen um eine schärfere Kontrolle rassistischer Kommentare im Internet kümmern werde. Die Bundeskanzlerin sprach Zuckerberg am Rande des UN-Nachhaltigkeitsgipfels am Samstag auf das Problem der Hassmails und rassischen Hetze im Internet an.

Zuckerberg schien informiert, dass Hassposts derzeit in Deutschland ein Thema sind. "Ich denke, daran müssen wir arbeiten", sagte er. Merkel fragte, ob sein Unternehmen an Verbesserungen arbeite. Zuckerberg sagte: "Ja."

Das Thema der Hasspostings diskutieren Regierungspolitiker in Deutschland schon länger. Facebook löscht zwar als pornografisch angesehene Inhalte, aber keine politischen Kommentare. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte sich deshalb bereits mit Facebook-Vertretern getroffen, um auf ein beschleunigtes Verfahren zum Löschen von Hasskommentaren zu dringen. Dabei wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe zum Umgang mit Hassbotschaften im Netz zu bilden.

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