POLITIK
26/09/2015 17:44 CEST

Leipzig: Mehrere verletzte Polizisten bei Ausschreitungen

dpa

In Leipzig haben Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum eine rechte Kundgebung sowie einzelne Polizisten mit Steinen beworfen. Die Lage sei zwischenzeitlich sehr angespannt gewesen, sage ein Polizeisprecher am Samstag.

Mehr als 1000 Menschen hatten nach Polizeiangaben gegen einen Aufmarsch der rechtspopulistischen "Offensive für Deutschland" demonstriert. Aus ihren Reihen flogen Steine und Flaschen auf die 350 bis 400 Teilnehmer des vom früheren Chef des Anti-Islam-Bündnisses Legida, Silvio Rösler, angemeldeten Zuges.

Auch Polizisten seien mit Steinen beworfen worden. Laut Polizei erlitten 13 Beamte Verletzungen, 17 Einsatzfahrzeuge wurden beschädigt und 12 Personen kamen in Gewahrsam. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung".

Mehr als 800 Polizisten waren im Einsatz, um die Demonstranten voneinander zu trennen. Sieben Aktionsgruppen hatten zum Protest gegen die "Offensive für Deutschland" aufgerufen. Rösler hatte ursprünglich 2500 Teilnehmer angemeldet, auf dem Augustusplatz versammelten sich dann aber nur einige hundert Anhänger, die auf einer verkürzten Strecke durch die Innenstadt marschierten. Die Kundgebung wurde vorzeitig beendet.

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