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22/09/2015 07:15 CEST | Aktualisiert 25/08/2016 07:36 CEST

Studien zeigen: Morgenmenschen sind erfolgreicher

Wissenschaftler belegen, warum Morgenmenschen erfolgreicher sind
PeopleImages.com via Getty Images
Wissenschaftler belegen, warum Morgenmenschen erfolgreicher sind

Von Natur aus scheinen wir Menschen uns in zwei verschiedene Typen aufzuteilen: in Frühaufsteher oder Nachtschwärmer, Morgenmenschen oder Abendmenschen, Eulen oder Lerchen.

Diese beiden Typen haben einen unterschiedlichen inneren Tagesrhythmus und das führt zu unterschiedlichen Lebensweisen und Persönlichkeitsmerkmalen.

Eulen sind laut einer Studie der University of Sydney zwar klüger und kreativer, aber trotzdem spricht einiges dafür, dass die Frühaufsteher die Nase vorn haben: Immer mehr Studien weisen nach, dass Morgenmenschen erfolgreicher sind als Abendmenschen.

Ihr Erfolg hat mehrere Gründe:

1. Morgenmenschen nehmen ihr Leben selbst in die Hand.

Das behauptet Christoph Randler, Professor an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg. Er meint, dass Morgenmenschen eher dazu neigen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Und das ist der erste Schritt auf dem Weg zum beruflichen Erfolg.

2. Sie neigen weniger zu schlechten Gewohnheiten und Drogenmissbrauch.

Lerchen sind üblicherweise vor 23 Uhr im Bett. Das scheint sie weniger anfällig für eine ungesunde Lebensweise zu machen: Eine Studie der University of Barcelona zeigt, dass Eulen mehr Alkohol trinken und rauchen als Lerchen. Offensichtlich neigen Abendmenschen wegen ihres Biorhythmus eher dazu, abends noch einen draufzumachen.

3. Sie schieben die Dinge nicht auf.

Außerdem leiden die Nachtschwärmer unter einem weiteren Manko: Eine Studie der University of Chicago aus dem Jahre 1997 legt nahe, dass Abendmenschen viel stärker dazu tendieren, Dinge aufzuschieben. Die von den Forschern befragten Eulen gaben zu, ihre Aufgaben eher auf den letzten Drücker zu erledigen. Und es ist unnötig zu sagen, dass es der Karriere nicht förderlich ist, wenn man Deadlines nicht einhalten kann oder wichtige Termine und Projekte aufschiebt.

4. Morgenmenschen haben bessere Laune.

Frühaufsteher sind laut einer Studie der University of Toronto glücklicher: Abendmenschen müssen oft gegen ihre innere Uhr früh arbeiten und können dann weniger gute Leistungen erbringen, sie fühlen sich schneller ausgepowert. Morgenmenschen dagegen müssen sich nicht umstellen, alles läuft nach ihrem Biorhythmus und sie können ihr Potential voll entfalten. Das macht sie nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher.

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