POLITIK
20/09/2015 07:19 CEST | Aktualisiert 20/09/2015 07:24 CEST

Flüchtlingskrise: Milliardär will Flüchtlingen eine griechische Insel kaufen

Thinkstock
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FLÜCHTLINGSKRISE - Eine verrückte Idee eines reichen Mannes - dachten alle, als die Idee vor einigen Wochen zum ersten Mal die Runde machte. Doch der Vorschlag zur Lösung der Flüchtlingskrise sorgte weltweit für Aufsehen: Naguib Sawiris, ägyptischer Milliardär und CEO des Telekommunikationskonzerns Orascom will eine Insel kaufen – für Flüchtlinge.

„Griechenland oder Italien, verkauft mir eine Insel. Ich mache sie unabhängig, heiße Migranten willkommen und biete ihnen Jobs für ein neues Land“, twitterte Sawiris und schob selbst nach, dass es eine verrückte Idee sein könnte.

Wie hoch seine Spenden sein sollen? "Es gibt kein Limit", sagt er nun in einem Interview mit "CNN".

Der Milliardär macht aber offenbar dennoch ernst. Gegenüber "CNN" sagte Owaris, dass er in Verhandlungen mit Besitzern von griechischen Inseln sei. Er würde einen Hafen bauen und die 100.000 bis 200.000 Flüchtlinge die er aufnehmen wolle, ausbilden, ihre eigenen Häuser, Schulen, Krankenhäuser oder Universitäten zu bauen.

Jederzeit könnten die Menschen in ihre Heimat zurückkehren oder aber auch auf der Insel bleiben. Owaris gegenüber CNN: „Manchmal denke ich, die Politiker haben kein Herz.“

Owaris würde mit dem Kauf einer Insel in Italien oder Griechenland für ein Auffanglager auf den Flüchtlingsrouten aus Syrien, dem Libanon, Tunesien oder Libyen sorgen.

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