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17/09/2015 10:41 CEST | Aktualisiert 17/09/2015 11:57 CEST

Ein Fotograf war dem Tode nahe - was er dann aufnahm, änderte sein Leben

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Seine Karriere hat er mit seiner Aufnahme nicht beabsichtigt: Cory Richards

Im Winter 2011 besteigt Cory Richards zusammen mit zwei Freunden den Himalaya. Der Kletterer und leidenschaftliche Fotograf und seine zwei Begleiter wählen einen der gewagtesten Aufstiege der Geschichte.

Plötzlich hört Richards einen lauten Donner und sieht, wie eine riesige Lawine auf ihn zurast. Unglaublich, aber er hat während der ganzen Zeit seine Kamera an, die das Spektakel mitfilmt.

Richards fühlt nur noch, wie ihn die Schneemassen umgeben. Als er die Augen öffnet, kann er es gar nicht glauben. Er und seine Freunde sind alle noch am Leben und wurden nicht unter dem Schnee begraben.

Seine Reaktion verändert sein Leben

„Ich weiß nicht warum, aber ich drehte die Kamera zu mir und brach zusammen“, sagt er, „und es veränderte mein Leben. Für immer.“ Aus der Situation heraus entsteht ein Foto, das um die Welt geht.

Sein Bild, das aus völliger Verzweiflung und Freude über das Überleben entsteht, ziert schon bald das Cover der „National Geographic“. Er hätte nie gedacht, dass das Foto sein Leben so stark verändern würde.

Nach diesem entscheidenden Moment beschloss er, dass er ab jetzt die große Geschichte erzählen wollte. "Was es heißt, Schmerz zu empfinden, was es heißt, zu siegen und was es bedeutet, Mensch zu sein.“

Richards arbeitet inzwischen für „National Geographic“ als professioneller Fotograf. Er hat bereits alle sieben Kontinente bereist, schießt eindrucksvolle Portraits und macht imposante Fotos von außergewöhnlichen Landschaften.


„Es macht nichts, dass ich meine Finger nicht spüre. Es ist nicht wichtig, dass mein Gesicht sticht und es sich buchstäblich anfühlt, als werde man sandgestrahlt. Was wichtig ist: Dass jemand das fühlen kann, indem er das Bild ansieht“, erzählt Cory Richards.

Zu seinem Ausflug auf den Himalaya sagt er: „Ich würde es sofort wieder tun, das ist es so wert. Der Moment der Erkenntnis, wie wunderschön diese große Welt ist und wie besonders es ist, da zu sein.“

Sein Leben beschreibt er inzwischen so: „Es begann als ein Weg, das zu zeigen, was ich erlebe. Und was es wurde, ist ein Weg zu zeigen, was wir erleben.“

Hier erzählt Richards seine Geschichte:

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