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16/09/2015 11:27 CEST | Aktualisiert 16/09/2016 07:12 CEST

Auch wenn der "Dislike"-Button kommt, diese Buttons fehlen doch

So könnte er aussehen, der "Gefällt-mir-nicht"-Button
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So könnte er aussehen, der "Gefällt-mir-nicht"-Button

Das ist das Gute an Facebook: Ihr Wohlwollen können Facebook-Nutzer quasi seit der Geburtsstunde des sozialen Netzwerks per "Like" ausdrücken. Die in der Netzwelt so geliebten Unmutsbekundungen gegen Gott und die Welt mussten dagegen bislang in Kleinstarbeit verbalisiert oder begründet werden.

Abhilfe soll bald der "Gefällt mir nicht"-Button schaffen, glaubt man Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31). Demnach befände sich der virtuelle Daumen nach unten, mit dem Posts von Freunden oder von sonstigen Profilseiten auf Facebook bemängelt werden können, schon in der Mache. Doch warum sollte damit Schluss sein? Diese Knöpfe könnte Facebook ebenfalls gebrauchen:

Der "Mir egal"-Button

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Die Neuigkeit über einen "Gefällt mir nicht"-Button ist Ihnen so egal, als würde in China eine DVD von "The Social Network" umfallen? Dann versehen Sie diesen und vergleichbare Posts auf Facebook doch einfach mit dem "Mir egal"-Icon. Eine derartige Schaltfläche könnte so beim tausendsten Selfie der Ex-Kommilitonin Anwendung finden, oder aber wenn jemand mal wieder seine verqueren Weltanschauungen kundtun muss.

Der "Du bist betrunken"-Button

Ein Kumpel oder ein Star, dem man auf Facebook folgt, meldet sich um drei Uhr in der Nacht plötzlich mit einem dubiosen Post zu Wort? Hier könnte der "Besoffen"-Knopf hilfreich werden, am besten als kleine Bierflasche dargestellt. Sammelt ein geteilter Beitrag genügend virtuelle Fläschchen, wissen auch Personen, die mit dem Trunkenbold nicht so dicke sind, dass man dessen nächtlichen Verbal-Erguss nicht zu ernst nehmen sollte.

Der "Grammatik"-Button

Im gleichen Atemzug sollte man über den "Grammatik"-Button nachdenken. Wenn bei einem Text der Eindruck entsteht, der Urheber habe die deutsche Sprache bei Yoda aus "Star Wars" gelernt, klickt man auf den "Grammatik"-Button. Vielleicht überdenkt der Hobby-Literat dann seinen Post noch einmal und lernt auf diese Weise sogar etwas für die Zukunft - wem wäre das kein "Like" wert?

Der "Fail"-Button

Ein Freund verwechselt die Status-Update-Spalte mit der Google-Suchzeile und postet aus Versehen seine schlüpfrige Suchanfrage an der Facebook-Pinnwand? Fällt dem Unglücksraben dieser Fauxpas nicht schnell genug auf, schreit das förmlich nach dem "Fail"-Button. Auch immer dann anwendbar, wenn wieder jemand einen Satz mit den Worten "Ich bin ja nicht gegen Flüchtlinge, ABER..." beginnt. Dieses Knöpfchen wäre wohl häufig in Kombination mit dem "Du bist betrunken"-Button zu verwenden.

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