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11/09/2015 03:02 CEST | Aktualisiert 11/09/2015 03:05 CEST

Flüchtlinge, Iran-Abkommen, Bridget Jones: Das müsst ihr heute wissen

Renée Zellweger wird als "Bridget Jones" auf die Leinwand zurückkehren
Getty
Renée Zellweger wird als "Bridget Jones" auf die Leinwand zurückkehren

Guten Morgen, lieber Leserinnen und Leser,

hier unser Überblick über die Nachrichten der Nacht.

Das ist passiert ...

Zug nach Norden: Hunderte Flüchtlinge haben sich gestern mit Fähren auf den Weg nach Schweden gemacht. Der Bahnverkehr in der deutsch-dänischen Grenzregion bleibt beeinträchtigt, obwohl die Grenze wieder passierbar ist. Bis zum Abend gab es noch immer keine Fernzüge auf der Strecke Hamburg-Puttgarden-Rödby-Kopenhagen.

Iran-Abkommen auf der Zielgraden: Präsident Barack Obama hat eine mögliche Blockade des umstrittenen Iran-Atomabkommens im US-Senat verhindern können. Die oppositionellen Republikaner verfehlten die benötigte Mehrheit für eine Ablehnung der internationalen Vereinbarung mit der islamischen Republik. Damit scheint Obama sein wichtigstes außenpolitisches Projekt gesichert zu haben.

Palästinas Fahne darf vor dem UN-Hauptquartier wehen. Obwohl es kein Vollmitglied der Vereinten Nationen ist, stimmten 119 Mitgliedsländer dafür, dass die Autonomieregion einen Platz am Ende der Flaggenparade vor dem Gebäude in New York erhält. Auch der Vatikan darf seine Fahne aufstellen. Acht Staaten stimmten dagegen, weitere 45 enthielten sich, darunter Deutschland. Israel hatte den Vorschlag ablehnt.

Mehr Flüchtlinge treffen ein. Allein am Donnerstag seien 5540 Menschen in Serbien registriert worden, sagte der serbische Regierungschef Aleksandar Vucic im Staatsfernsehen RTS. Das war für einen einzigen Tag ein Rekord. Bisher waren im Schnitt nicht mehr als 2000 Migranten aus Mazedonien in Serbien angekommen. Die Menschen stammen vor allem aus Syrien.

Peer Steinbrück will aufhören. Der Ex-Bundesfinanzminister will seine politische Karriere in zwei Jahren beenden und 2017 nicht erneut für den Bundestag kandidieren. Das berichtet "Bild". Der SPD-Kanzlerkandidat von 2013 hat seine Entscheidung am Donnerstag der Führung der Bundestagsfraktion mitgeteilt.

Bridget Jones soll auf die Leinwand zurückkehren. Und diesmal möglicherweise mit einem Babybauch. Wie das Studio Universal Pictures am Donnerstag der US-Zeitschrift "People" bestätigte, sollen die DreharbeitenAnfang Oktober in Großbritannien beginnen.

Und das wird passieren ...

Das könnte interessant werden: Die Außenminister von Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei beraten heute mit ihren Kollegen aus Deutschland und Luxemburg über die Flüchtlingsfrage. Die osteuropäischen Staaten hatten zuvor verbindliche Quoten für die Verteilung von Flüchtlingen als "inakzeptabel" abgelehnt. Deutschland, das in Prag von Frank-Walter Steinmeier (SPD) vertreten wird, fordert zusammen mit Frankreich und der EU-Kommission eine solche Lösung.

Ein schönes Wochenende wünscht eure Huffington Post!

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