LIFESTYLE
14/09/2015 03:35 CEST | Aktualisiert 14/09/2015 04:44 CEST

An alle Mütter: Es ist schlecht, jeden Tag sein Bett zu machen!

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An alle Mütter: Es ist schlecht, jeden Tag sein Bett zu machen!

Ja, Mama, du hast richtig gelesen! Es hatte schon immer seine Gründe, warum ich meinen Laken immer zerknautscht ließ. Und jetzt habe ich auch noch den wissenschaftlichen Beleg dafür, warum es gesünder ist, sein Bett nicht zu machen.

Jeden Tag das Bett neu aufzuschütteln und die Decke über der Matratze zusammenzulegen, ist nämlich eine schlechte Idee. Denn so entwickeln sie den perfekten Lebensraum für Hausstaubmilben, die zwischen den Laken leben.

Betten machen ist ein großer Fehler

Wir verlieren jede Nacht bis zu einem Liter Schweiß beim Schlafen. Während wir im Reich der Träume weilen, machen es sich die Hausstaubmilben in der warmen und feuchten Atmosphäre gemütlich.

Denn die Bettdecke schließt Körperwärme und Schweiß ein. Während wir zur Arbeit oder zu Schule gehen, können die Milbenkolonien weiter wachsen. Wird das Bett allerdings nicht gemacht und die Decke liegt zusammengeknüllt auf dem Bett, lässt die Luft den Schweiß trocknen - und die Milben absterben.

Nimm das, Mama!

Dr. Stephen Pretlove von der Kingston University fasst den Sachverhalt so zusammen:

"Wir wissen, dass Milben nur überleben können, wenn sie Wasser aus ihrer Umgebung über kleine Drüsen auf der Oberfläche ihres Körpers aufnehmen ... Und etwas so einfaches, wie das Bett nicht zu machen, bevor man morgens das Haus verlässt, kann die Feuchtigkeit aus den Laken und der Matratze entfernen, sodass die Milben austrocknen und möglicherweise sterben."

Jetzt muss man seine Faulheit nicht mehr mit faulen Ausreden tarnen. Denn der Grund, warum man sein Bett nicht macht, ist wissenschaftlich belegt und hat rein gesundheitliche Gründe.

Sorry, Mama!

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