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09/09/2015 03:15 CEST | Aktualisiert 09/09/2015 03:18 CEST

Hillary Clinton, Türkei, "Nazi-Tunnel": Das müsst ihr heute wissen

Hillary Clinton hat erstmals Fehler in der E-Mail-Affäre eingeräumt
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Hillary Clinton hat erstmals Fehler in der E-Mail-Affäre eingeräumt

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Das ist passiert ...

Gewalt in der Türkei: Demonstranten haben in der Hauptstadt Ankara die Zentrale der pro-kurdischen Partei HDP attackiert. Das Büro sei auch mit Steinen beworfen worden, berichten türkische Medien. In Istanbul griffen Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erneut das Gebäude der Zeitung "Hürriyet" an.

Hillary Clinton hat in der E-Mail-Affäre Fehler eingeräumt. "Es war ein Fehler. Es tut mir leid", sagte sie am Dienstag in einem Interview mit dem Sender "ABC News". Sie bekräftigte aber, als Außenministerin keinerlei Regeln verletzt zu haben: "Was ich getan habe, war erlaubt, es war legal."

Keine Abschwächung der Flüchtlingskrise: Der Zug der Flüchtlinge nach Europa wird sich nach Einschätzung des Flüchtlingshilfswerks UNHCR frühestens im November abschwächen. Allein in den nächsten zehn Tagen sei mit 42.000 weiteren Flüchtlingen auf der Balkan-Route über Griechenland, Serbien und die Türkei zu rechnen.

Bulgarien sperrt seinen Luftraum für russische Militärflugzeuge. Hintergrund sind Befüchtungen der USA, dass Russland den syrischen Machthaber Assad über Flüge, die als Hilfslieferungen getarnt sind, mit Waffen versorgt. Russland verlangte eine Erklärung von dem EU-Land.

Triebwerksbrand in Las Vegas. Auf dem Flughafen der US-Stadt hat eine Turbine eines Passagierflugzeugs der British Airways gebrannt. An Bord hätten sich 159 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder befunden. Die Bilder sahen dramatisch aus - aber nur zwei Menschen sind leicht verletzt worden.

"Nazi-Tunnel" entdeckt: Die Aufregung über den angeblichen "Nazi-Zug" in Niederschlesien ist noch nicht vorbei - da kommt bereits die nächste Fundmeldung. Im Landkreis Walbrzych sei den Behörden die Entdeckung eines möglicherweise zwei Kilometer langen Tunnels gemeldet worden, berichtet die "Gazeta Wroclawska".

Das wird passieren ...

  • Der Tag wird wieder ganz im Zeichen der Flüchtlingskrise stehen: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird erstmals im Europaparlament in Straßburg eine Rede zur Lage der Europäischen Union halten. Mit Spannung werden seine Vorschläge zur Flüchtlingspolitik erwartet. Sie sehen unter anderem die Umverteilung von weiteren 120. 000 Asylsuchenden aus Ungarn, Griechenland und Italien vor.
  • Der Bundestag berät heute über den Bundeshaushalt 2016. Klingt langweilig, aber diese Debatte nutzen viele Abgeordnete für eine Abrechnung mit der Politik der Regierung. Ein zentrales Thema wird die Flüchtlingspolitik sein. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sprechen.

Einen schönen Tag wünscht eure Huffington Post!

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