LIFESTYLE
08/09/2015 17:49 CEST

Zu heiß? Zu kalt? Warum wir immer frieren, während andere schwitzen

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Eine Frau genießt die Kälte.

Die Sonne scheint durch das Fenster ins Büro, neben uns sitzt der Kollege im T-Shirt und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Und wir?

Wir hüllen uns fröstelnd in unsere Jacke und trinken eine Tasse Tee, an der wir unsere eisigen Finger aufwärmen. Es ist einfach viel zu kalt hier. Merkt unser Kollege nicht, wie frisch es ist? Befindet sich direkt neben uns eine andere Klimazone?

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Wohl kaum. Wir befinden uns eher in einem anderen physischen und psychischen Zustand als unser Kollege.

Denn es gibt mehrere Gründe, warum wir übermäßig frieren oder schwitzen.

  1. Beispielsweise kann eine Krankheit oder Mangelernährung dahinter stecken: Infektionen oder eine Erkrankung der Schilddrüse kommen als Ursache für das ständige Frösteln oder Schwitzen infrage. Hier kann euch ein Besuch beim Arzt weiterhelfen.
  2. Frostbeulen haben oft auch einfach schlecht geschlafen. Schlafmangel äußert sich meist durch Frieren – mindestens 50 Prozent aller Berufstätigen sind laut einer Studie der DAK davon betroffen.
  3. Oder leidest du unter dem anderen Extrem und gehst vor Hitze ein, während alle anderen sich pudelwohl fühlen? Dann kann das unter Umständen an deinem stressigen Terminkalender oder dem letzten Familienstreit liegen. Studien zeigen, dass Stress deine Körpertemperatur beeinflusst.
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  5. Vermehrtes Schwitzen kann ebenso Übergewicht als Ursache haben. Zu viele Kilos führen zu einer höheren körperlichen Belastung – und bringen die Betroffenen schneller ins Schwitzen. Dünne Menschen frieren dagegen schneller, da sie weniger Fettgewebe besitzen.
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  7. Auch das Geschlecht spielt eine große Rolle dabei, wie wir Temperaturen empfinden. Wie jedem bestimmt schon mal aufgefallen ist: Frauen frieren schneller als Männer. Das liegt zum einen daran, dass Männer einen höheren Muskelanteil haben, der sie warm hält.

    Zum anderen ist der Hormonhaushalt schuld daran, dass Frauen schneller frieren: Das Kältegefühl setzt bei Frauen schneller ein, weil ihr Körper die Durchblutung der Extremitäten wie der Arme eher zurückfährt, um den inneren Organen mehr Wärme zuführen zu können. Dieser Mechanismus soll im Falle einer Schwangerschaft das ungeborene Kind schützen.

Also kein Wunder, dass viele Frauen sich NICHT auf den bevorstehenden Winter freuen.

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