LIFESTYLE
08/09/2015 06:00 CEST | Aktualisiert 08/09/2015 16:51 CEST

Dieses Lebensmittel macht süchtiger als Opium

thinkstock
Ein Lebensmittel hat ein extrem hohes Suchtpotential

Tortellini, Fondue, Zwiebelsuppe. Überall kann es mit drin sein: Das Lebensmittel, das stärker abhängig macht als Opium. Die Verbraucherorganisation Center for Science in the Public Interest fand heraus, dass seit 1970 viel mehr davon gegessen wird.

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Pizza, Burger, Pasta. Jetzt wird es langsam klar. Das Problem heißt Käse. 1970 aß eine Person rund acht Pfund davon pro Jahr. 2010 waren es schon über zehn Kilo. „Das sind schlechte Nachrichten für unsere Arterien und Taillen“, schreibt die Organisation in ihrer Studie. Die Deutschen brauchen sogar noch mehr Käse. 1970 wurden rund zehn Kilo pro Kopf verschlungen. 2014 waren es schon fast 25 Kilo. Dabei sind Hart- und Schnittkäse die beliebtesten Sorten.

Der Grund, warum wir so viel Käse essen, ist aber wohl nicht der gute Geschmack. Das Milchprodukt soll süchtiger machen als Opium oder Heroin. Forscher der Universität von Michigan haben herausgefunden, dass Käse in Kombination mit anderen Lebensmitteln noch abhängiger macht.

Brotaufstrich und Allgäuer Kässpatzen. Im Käse steckt übertrieben viel Fett. Aber wenn man ihn mit Brot oder anderen krustigen Sachen wie Pizza isst, hat das negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Das Casein, ein Proteinanteil der Milch, kann den Denkprozess im Gehirn verändern.

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Käse macht glücklich - und süchtig

Bei jedem Bissen von Lasagne, Burrito oder Käsefondue wird in unserem Körper Dopamin freigesetzt. Das selbe Hormon entsteht bei Drogenkonsum: Es macht uns glücklich. Aber die Folgen sind fatal: Bluthochdruck, hoher Blutzucker, verstopfte Arterien und das Risiko für Diabetes Typ 2 sind nur wenige Auswirkungen des Käsekonsums.

Eine schwedische Studie zeigt aber auch, dass Personen, die gar keine Milchprodukte essen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 23 Prozent, eher an Diabetes Typ 2 erkranken, als Personen, die regelmäßig Vollmilchprodukte zu sich nehmen. Der beste Weg Käse zu genießen ist also in Maßen – nicht in Massen.

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